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Achtung! Cthulhu: Guide to the Pacific Front
by David D. [Verified Purchaser] Date Added: 08/05/2018 13:11:27

After reading 'Shadows of Atlantis' the bar was set very high for this lineup. In 'Guide to the Pacific Front' I didn't find what I was hoping for.

Shadows of Atlantis was a period piece. Guide to the Pacific Front is a genre piece. If you're looking for military adventures in the Pacific theater of war this is for you. If you're hoping to explore wartorn China, and Southeast Asia and have espionage and investigative based adventures, like I was, then this product doesn't offer much.

The only area written up in any detail is Japan, and even there it's mostly focused on the war rather than the culture. There are a few mythos conspiracies, threats, and adventures, but the 'main event' is clearly the breakdown of mission types and Pacific-Theatre timeline.

Not a bad product per se, but a very focused one.



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[4 of 5 Stars!]
Achtung! Cthulhu: Guide to the Pacific Front
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Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition
by Roger L. [Featured Reviewer] Date Added: 08/02/2018 03:30:31

https://www.teilzeithelden.de/2018/07/30/ersteindruck-legacy-life-among-the-ruins-2nd-edition-ueber-leben-und-sterben-im-oedland/

Überleben jenseits der Zukunft: In Familien, Sippen oder Clans zusammengerottet und durch Glaube oder Ideologie aneinander gebunden, versucht die Menschheit, in den Gerippen einstiger Zivilisationen zu bestehen. Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition ist ein Rollenspiel, das über die Limitation einzelner Charaktere hinausgeht und eine erfrischend andere Perspektive anbietet.

Im August 2017 verkündete Autor James Illes, dass Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition erfolgreich auf Kickstarter.com gefundet wurde. Das ursprüngliche Ziel von 8.000,00 GBP (ca. 9.000,00 EUR) wurde hierbei um ca. 650 % überschritten: 1.713 Unterstützer investierten insgesamt 62.258,00 GBP (ca. 69.800,00 EUR). Nach etwas mehr als zweieinhalb Jahren nach der Veröffentlichung der ersten Edition von Legacy: Life Among the Ruins stand somit Nummer 2 in den Startlöchern.

Die Spielwelt Die Welt, wie sie früher einmal war, existiert nicht mehr. Wie sie aussah, wird in Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition (aus der Powerey-by-the-Apocalypse-Systemreihe) zu Beginn des Spiels von dem Spielleiter sowie den Spielern festgelegt. Art und Weise der früheren Welt haben ihre Auswirkungen auf das postapokalyptische Szenario, welches die Spielwelt darstellt. Die Überreste einer Welt, die wie unsere heutige gestaltet ist, bieten eine andere Grundlage als die einer Welt, die hochmodernisiert war oder sogar Magie oder fremdartige Wesen (z.B. Mutanten, Aliens) beheimatete. Indem das Grundregelwerk als Beispiele Film- und Videospielwelten hinzuzieht, entsteht ein lebendiger Eindruck von den Möglichkeiten, die zum Weltenbau Anwendung finden können.

Es werden viele Optionen vor allem hinsichtlich der Reste einer früheren Infrastruktur, eventueller Stromquellen und der überlebenswichtigen Ressourcen angeboten. Diese stehen im direkten Zusammenhang damit, ob und in welchem Umfang humane oder anderweitig organische und sogar synthetische Lebewesen existieren. Der Detailgrad der Möglichkeiten ist ausgereift, weitgreifende vorgefertigte Settings fehlen allerdings.

Die Regeln Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition ist ein narratives Rollenspielsystem mit einer flachen Regelbasis. Zum Spielen werden lediglich zwei sechsseitige Würfel sowie einige Übersichten aus dem Grundregelwerk in Kopie für alle Spieler benötigt, die für Sammler oder für Spieler, die es gerne übersichtlich haben, auch in Form einer 95-seitigen Handoutsammlung erwerbbar sind.

Die Eckpfeiler

Charakter- und Familienebene sind in der postapokalyptischen Spielwelt Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Die Grundlagen von Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition lassen sich wie folgt zusammenfassen: Es werden drei bis sechs Spieler benötigt, von denen einer die Rolle des Spielleiters übernimmt. Die übrigen Spieler übernehmen nicht, wie in vielen Rollenspielen üblich, die Rolle lediglich eines Charakters, sondern verkörpern eine ganze Familie bzw. eine anderweitig zusammengehaltene Gruppe von Lebewesen, die das Überleben innerhalb einer postapokalyptischen Welt anstrebt. Ziel ist es, alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen Spielern und den von ihnen gesteuerten Familien, den Gefahren der fernen Zukunft zu trotzen.

Die Handlungsbasis bilden zwei unterschiedliche Ebenen:

Charakterebene Familienebene

Die Ebene des Charakters („Zoom In“) beschreibt die Darstellung eines einzelnen Mitglieds der zu Beginn festgelegten Familie. Dies ist innerhalb von detaillierten Expeditionen empfehlenswert und erinnert an die klassische Interpretation des Pen & Paper-Rollenspiels. Charaktere verfügen über vier Attribute: Kraft („Force“), Wissen („Lore“), Überlebensinstinkt („Steel“) und Einfluss („Sway“). Charaktere leben nicht ewig. Fallen sie während einer Expedition oder im Laufe der Zeitalter, hinterlassen sie ein Erbe in Form eines Relikts. Wenn ein anderes Familienmitglied dieses bei sich trägt, erhält es einen Zug des verstorbenen Charakters hinzu.

Auf der Familienebene („Zoom Out“) finden Handlungen statt, die nicht eine einzelne Person, sondern das Konglomerat des Familienverbundes vornimmt. Dies ist z.B. zum (längerfristigen) Erforschen einer Sache oder zum kulturellen Austausch sowie dem Bilden politischer Bande sinnig. Familien verfügen über drei Attribute: Einflussbereich („Reach“), Macht („Grasp“) und Manipulation/Täuschung („Sleight“).

Zug um Zug Anstelle von Fähigkeiten oder Fertigkeiten stehen in diesem System sogenannte Handlungen oder auch Züge („Moves“). Jede Familie verfügt über einen Pool an Zügen, die entweder automatisch vorhanden sind oder aber aus einer Auswahl ausgesucht werden müssen, Das bedeutet, dass unterschiedliche Familien über unterschiedliche Züge verfügen. Dies verhält sich bei den Charakteren ähnlich. Alle möglichen Züge sind in Form von Übersichten innerhalb des Regelwerks aufzufinden.

Aufgabe des Spielleiters ist es, das Spiel voranzutreiben und die Spieler anzuregen, ihre geplanten Handlungen zu kommunizieren. Um diese umzusetzen, versuchen sie, einen geeigneten Zug aus dem zur Verfügung stehenden Pool herauszufiltern und eine Aktion zu vollziehen. Die Züge setzen sich zusammen aus dem Wurf zweier W6 zuzüglich eventueller Boni bzw. abzüglich entsprechender Mali durch die gewählte Familie oder den Charakter. Die Boni/Mali werden als Attribute („Stats“) angegeben, stellen aber keinen festen Wert dar, sondern stets den anzuwendenden Modifikator (z.B. -1, 0 oder +1).

Folgende Ergebnisse sind möglich:

Ergibt sich ein Wert von 6 oder niedriger, erleidet die ausführende Familie bzw. der Charakter einen Rückschlag. Der Spielleiter entscheidet, wie dieser aussieht. Ergibt sich ein Wert von 7 oder mehr, ist der Zug erfolgreich, zumindest anteilig. Negative Auswirkungen oder Begleiterscheinungen können auftreten. Bei einem Wert, der zwischen 7 und 9 liegt, liegt ein anteiliger Erfolg vor. Entweder war der Zug nicht vollends erfolgreich oder aber ist mit Kosten verbunden. Liegt der Wert über 10, so ist der Zug komplett erfolgreich. Der Spielleiter kann gestatten, dass derjenige, der die Probe abgelegt hat, etwas Neues dazulernt.

Befindet sich der Spieler im Vorteil, so kann er drei W6 würfeln und die beiden höchsten Werte auswählen. Ist er im Nachteil, muss er die beiden Würfel mit den niedrigsten Augenzahlen einsetzen. Die Definition einer Vor- oder Nachteilssituation erfolgt durch den Spielleiter.

Beispiel 1 – Züge auf der Charakterebene Ein Spielercharakter versucht, eine technische Gerätschaft, die die Aufmerksamkeit von Feinden erwecken könnte, abzuschalten. Der Spielleiter erkennt, dass dies am ehesten mit dem Zug Entschärfen („Defuse“) möglich ist. Hierbei handelt es sich um einen grundlegenden Zug, den jeder Charakter anwenden kann.

Der Charakter würfelt zwei W6 mit den Ergebnissen 3 und 4.

Zu dem Wert von 7 wird der Kraft-Bonus hinzugezählt, da dieser Zug in diesem Fall den Einsatz von physischer Kraft benötigt. Dies kann variieren – Entschärfen könnte auch, so beispielsweise beim Einsatz improvisierter Technik – mit dem Wissen-Modifikator verwendet werden. Diese Informationen sind in den Übersichten zu den (Charakter-)Zügen zu finden.

Der Charakter verfügt über den Kraft-Bonus von 1; das Gesamtergebnis der Probe ist 8. Dies ist ein anteiliger Erfolg. Der Spieler muss einen Effekt auswählen, der den Erfolg schwächt. Denkbar wäre die Galgenfrist („Temporary reprieve“), die zwar für den Moment Erfolg verspricht, allerdings das Abschalten der Gerätschaft nicht permanent macht. Der Charakter hat lediglich Zeit gekauft.

Beispiel 2 - Züge auf Familienebene Ein Spieler hat sich für das Familien-Spielbuch („Family playbook“) der Gesetzgeber des Ödlands („The Lawgivers of the Wasteland“) entschieden. Damit kann er den Familien-Zug des Ohrs am Boden („Ear to the ground“) nutzen. Innerhalb einer anderen, fremden Gesellschaft ermöglicht dieser es, dass eine Probe auf den Einflussbereich abgelegt wird. Je nach Art des Erfolgs kann die Familie so herausfinden, wo diese Gesellschaft ihr Versteck hat, wer ihre Verbündeten sind, wie gefährlich sie ist und was sie derzeit plant. Der Wurf gestaltet sich wie folgt:

Da breite Teile der Zivilisation in diesem Heimatland den Untergang überlebt haben, verfügen die Gesetzesgeber des Ödlands über einen Einfluss von 1. Es werden zwei W6 gerollt: Eine 4 und eine 5. Es entsteht ein finaler Wert von 10. Die Gesetzesgeber lernen damit drei Informationen hinsichtlich der oben benannten Beispiele.

Vom Haben und Wollen Eine exakte Auflistung von Inventar entfällt in Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition. Es wird davon ausgegangen, dass jede Familie etwa genug von allem hat, um zu überleben. Einige Dinge sind im Überfluss („Surplus“) vorhanden und können im Handel eingesetzt oder anderweitig abgegeben werden. Andere Dinge werden benötigt („Needs“). In diesem Kontext ist die Stimmung der Familie („Mood“) wichtig – sie indiziert das allgemeine Wohlgefühl der Familie. Der Wert der Stimmung berechnet sich aus der Relation von Überschüssen und Bedürfnissen. Er ist möglichst hoch zu halten, da so Vorteile zu erringen sind. Ein niedriger Wert hingegen bringt Nachteile mit sich.

Es kommen noch abstrakte Werte wie Handelsverträge („Treaties“), Technologie („Tech“) und Informationen („Data“) hinzu. Während besondere technische Gerätschaften sowie Informationen über das Ödland gesammelt werden können, um einen späteren Vorteil zu erbringen, ermöglichen Handelsverträge es, anderen Familien einen Gefallen abzuverlangen.

Die Ausrüstung einer Familie („Gear“) richtet sich nach den Vorgaben aus dem Familien-Spielbuch. Insgesamt gibt es sechs Kategorien, so u.a. das Waffenarsenal („Armoury“) und Fahrzeuge („Vehicles“). Möchte ein Spieler seine Figur auf der Charakterebene ausstatten, so zehrt diese von der vorhandenen Ausstattung seiner Familie.

Der Zahn der Zeit Wichtige Entscheidungen und Herausforderungen („Trials“) laufen über weite Zeitspannen, sogenannte Zeitalter. Ist eine solche geschafft und haben die Familien sich weiterentwickelt, leitet der Spielleiter ein neues Zeitalter ein und bewegt sich einige Jahre in die Zukunft. Hierbei reflektiert er die Entwicklung der dazwischenliegenden Jahre. Es gibt hierbei keine festgelegte Anzahl von Jahren, denkbar sind wenige Jahre, eine Genration oder ein Jahrhundert. Der Spielleiter orientiert sich hier an neuen Herausforderungen, die er zu bespielen plant.

Spielvorbereitung Zu Beginn des Spiels einigen sich die Spieler auf die Art des Szenarios bzw. auf ein sogenanntes Heimatland („Homeland“). Es werden drei grundsätzliche Heimatländer vorgestellt, welche allerdings modifiziert oder gar vermischt werden können. Je nach Art bieten sich unterschiedliche Familien mit stark variierenden Ideologien zum Spielen an.

Ruinen („Ruins“)

Die Welt, die den Spielern und ihren Familien voraus ging, erinnert an unsere heutige und wird vor allem Neulingen in diesem System empfohlen. Die Vorstellung, dass unsere moderne Zivilisation verfallen ist und zum Überleben ihr Gerippe geplündert wird, bildet die Spielgrundlage.

Echos („Echoes“)

Die Kulisse für "Echoes" bilden über ein Ödland verstreute Technologieartefakte. Die Welt vor dem Untergang war von technischen Wundern und Merkwürdigkeiten geprägt. Als Referenzen werden im Regelbuch u. a. Fallout und Horizon: Zero Dawn genannt.

Spiegel („Mirrors“)

Das dritte und letzte Homeland beschreibt eine Welt, die sich jenseits jedweder Normalität bewegt:  Mutanten und/oder Aliens existieren, es gibt magische oder telepathische Kräfte und seltsame Technologien ermöglichen Zeit- oder gar Dimensionsreisen. Als Beispiele dienen hier u. a. Terminator und The Planet oft the Apes.

Im Anschluss entscheidet sich jeder Spieler für eine Familie, die er oder sie darstellen möchte. Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition bietet insgesamt elf unterschiedliche Familien an, deren Grundlagen in den Familien-Spielbüchern zusammengefasst sind. Details zum Erstellen einer Familie sind unter dem Punkt „Familien- und Charaktererschaffung“ zusammengefasst.

Stehen die Grundlagen der Familien fest, wird das gewählte Szenario konkretisiert. Die Beantwortung der Fragen, wie die Welt war, bevor sie zu dem wurde, was sie nun ist und welche Technologien sie definierte, sind hierbei maßgebend. Natürlich sollten sich die Spieler auch Gedanken darüber machen, wie es zum Untergang der damaligen Welt kam.

Sind die benannten Grundprämissen festgelegt, erstellt jeder Spieler einen Charakter. Dieser begleitet den Spieler durch das erste Zeitalter und weist, wie bereits die Familie, spezielle Züge auf, die das Repertoire an Handlungsmöglichkeiten erweitern.

Neben den Würfeln werden weitere Dinge benötigt, ehe das Spiel beginnen kann: Jeder Spieler verfügt über ein Familien- und ein Charakter-Spielbuch („Family and Character playbook“) sowie die Übersicht über die grundlegenden Züge („Basic moves handout“). Alle Spieler verfügen über die gleiche Heimat, alle Informationen hierzu liegen demnach für alle offen einsehbar parat („Homeland sheet“).

Der letzte Schritt der Spielvorbereitung ist es, das erste Zeitalter zu beginnen.

Familien- und Charaktererschaffung Die Familien- und Charaktererschaffung unterliegt keinem Zufallsprinzip – es werden keine Würfel zur Generierung benötigt. Da alle Möglichkeiten innerhalb des Buches aufgelistet sind und den Spielern Kopien über die grundlegenden Züge ebenso wie über die Beschaffenheit der auswählbaren Familien und Charaktere vorliegen, ist die Charaktergestaltung zugänglich. Die Spieler müssen lediglich eine Auswahl von verschiedenen Möglichkeiten treffen und erschaffen so eine Familie bzw. einen Charakter. Das Powerlevel ist aufgrund des empfindlichen Gleichgewichts von Überschüssen und Bedürfnissen moderat und bedarf zur Steigerung im Laufe der Zeitalter viel Arbeit und auch Glück.

Generierung einer Familie Die Erstellung einer Familie beginnt mit der Auswahl eines Familien-Spielbuchs. Es schließt sich die Festlegung von Attributen, Traditionen etc. an. Auch Ressourcen und Kampf- sowie Verteidigungstaktiken sind festzulegen. Jede Familie weist eigene Zusammenstellung der wählbaren Aspekte bzw. Vorteile („Assets“) auf. Diese stehen im Einklang mit der individuellen (Über-)Lebensweise der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Die Schritte zur Familienerschaffung gestalten sich wie folgt:

Auswahl eines Familien-Spielbuchs Definition der Attribute Benennung der Traditionen Auswählen der Wahrzeichen Erzählen der Geschichte Vorstellung der Lehre/Doktrin Festlegung des Lebensstils Auflistung der Ressourcen (Überfluss, Bedürfnisse) Auswahl der Vorteile und Züge

Es folgen Beispiele für ausgestaltete Familienkonzepte:

Beispiel 1 -  Tech, Tech und nochmals Tech

Charakterbögen aus den Handout Sheets am Beispiel des "Synthetic Hive". Das Familien-Spielbuch der synthetischen Wabe („The Synthetic Hive“) wird innerhalb des Grundregelwerks als das vielleicht außergewöhnlichste Familienkonzept beschrieben. Es handelt sich hierbei um eine Spezies künstlicher Intelligenz in Form von modernen Maschinen. Technologie ist ihr größtes Interesse. Charaktere, die dieser Familie angehören, sind (in Teilen oder ganz) künstliche Lebensformen. Ihre Lebensweise und somit auch ihre Stärken und Schwächen richten sich nach ihrer Heimat und der darin beinhalteten Infrastruktur der Stromversorgung.

Beispiel 2 – Aus der Tiefe Die Pioniere der Tiefe („Pioneers of the Depths“) sind amphibische Kreaturen bzw. aquatische (möglicherweise genetisch modifizierte) Lebensformen oder Unterwassercyborgs. Sie sind anders als die Trockenländer und müssen sich demnach sehr auf die Charaktere verlassen, die in der Welt jenseits des Meeres agieren können. Wird das Heimatland von Flüssen, Seen oder sogar Meeren dominiert, ist der Einfluss der Pioniere größer.

Generierung eines Charakters Die Erstellung eines Charakters gestaltet sich ähnlich wie die einer Familie. Im ersten Schritt wird ein Charakter-Spielbuch gewählt. Dieses stellt die Grundlage des Charakters da; im entfernteren Sinne ist es eine Art Klasse/Profession. Im Anschluss werden die Attribute ausgewählt und mit den Boni der Familie zusammengerechnet. Aspekte des Aussehens sind in jedem Charakter-Spielbuch hinterlegt. Die Hintergrundstory und die Ausrüstung werden festgelegt und es kann aus einer Auswahl von Zügen gewählt werden. Weitere Besonderheiten – beispielsweise loyale Verbündete oder eine verbesserte Agilität – sind von Charakter zu Charakter unterschiedlich. Auch weitere Definitionen von Fähigkeiten/Eigenschaften sind individuell gehalten. Interessant ist an dieser Stelle auch die Schadenübersicht (“Harm boxes“) – das Erleiden von Schaden hat je nach Charakterart andere Auswirkungen.

Beispiel 1 -  Der Überlebenskünstler Der Überlebenskünstler hat vieles gesehen und noch viel mehr durchlebt. Das hat ihn zu jemandem gemacht, der für die Erreichung seiner Ziele und der seiner Familie brutal und direkt vorgeht. Denkbar wäre ein Agent, dessen primäres Ziel des Beschützens einer oder mehrerer Personen ist, oder ein Rebell, der in der momentanen Entwicklung seiner Familie Gefahr sieht, und sie auf den richtigen Weg zu führen versucht.

Beispiel 2 – Menschmaschine Die Maschine verfügt über einen künstlichen Körper, weist allerdings einen eigenständig denkenden Verstand auf. Ein mögliches Charakterkonzept wäre ein Abgesandter, der für Expeditionen ausgewählt wird, deren Regionen für organisches Leben nicht ausgelegt sind. Ein anderes Beispiel wäre der Außenseiter, der Erfahrungen gesammelt hat, die die Möglichkeiten eines organischen Verstandes überschreiten – dieses Wissen bereichert den Charakter, schottet ihn aber auch ab.

Generierung eines Schnellcharakters Schnellcharaktere („Quick Characters“) erfüllen eine unterstützende Funktion Sie werden dann erstellt, wenn der Spieler eine spezielle Handlung ausgespielt wissen möchte, in die andere Hauptcharaktere aber nicht involviert sind. Eine andere Möglichkeit ist, sie zu erstellen, wenn einer der Spielercharaktere verstirbt, der Spieler selber aber die aktuelle Expedition weiter begleiten möchte. Sie basieren auf einer vereinfachten Version der Charakter-Spielbücher.

Erscheinungsbild Sowohl das Cover des Regelwerks als auch die Seiten selbst werden von warmen Braun- und Orangetönen dominiert. Ein Großteil der enthaltenen Artworks geben den Blick frei auf die Welt, wie sie in Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition sein kann. Die Darstellung von Überlebenden im postapokalyptischen Szenario findet zumeist im vordergründigen Abschnitt der Bilder statt; der Hintergrund wird von beeindruckenden Landschaften und/oder drohenden Gefahren wie fremdartigen Kreaturen eingenommen. Neben diesem wiederkehrenden Motivaufbau gibt es jedoch auch andere Illustrationen, die die Eintönigkeit unterbrechen.

Die insgesamt 305 Seiten lassen sich aufgrund des aufgeräumten Seitenlayouts und der abwechslungsreichen Textgestaltung gut lesen. In Ergänzung zum Inhaltsverzeichnis stellen der enthaltene Index sowie das Glossar beim Zurechtfinden im Regelwerk eine große Hilfe dar. Dies vor allem deswegen, weil Verweise auf andere Abschnitte bzw. Seiten im Buch rar gesät sind. Ein Problem, welches beim ersten Lesen sehr tiefgreifend ist – ein Verstehen der eingangs erfassten Basisregeln ist demnach schwerlich ohne umfangreiches Blättern und Suchen möglich.

Fazit Zusammenfassend lässt sich Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition als ein erfrischend anderes postapokalyptisches Rollenspiel mit narrativem Schwerpunkt beschreiben. Der Wechsel von Charakter- auf Familienebene und zurück ermöglicht es, Geschehnisse innerhalb der Spielwelt von verschiedenen Standpunkten aus zu erleben und zu beeinflussen. Die Langfristigkeit von Entscheidungen im Spiel gewinnt besonders an Wert und das Überleben im Ödland wird zur Aufgabe ganzer Generationen.

Der hier gewonnene Ersteindruck basiert auf der Lektüre des Regelwerks, auf der beispielhaften Generierung mehrerer Familien- und Charakterkonzepte sowie auf dem Ausprobieren einiger systemtypischer Proben. Dank der vorhandenen Übersichten der möglichen Züge und der Einfachheit des Würfelsystems ist die Regelbasis sehr zugänglich. Dies gilt auch für die Familien- und Charaktergenerierung,

Negativ fallen die oftmals fehlenden internen Verweise innerhalb des Regelwerks aus Zwar wird dieses Manko durch Inhaltsverzeichnis, Index und Glossar abgefangen, bereitet jedoch vor allem beim ersten Lesen Schwierigkeiten. Obwohl die Gestaltung des Regelwerks elegant ist und zum Lesekomfort beiträgt, erweckt die Nutzung sehr ähnlicher Bildmotive den Eindruck von Eintönigkeit.

Insgesamt stellt Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition ein solides Rollenspielkonzept mit einer guten Portion Abwechslung dar. Die Vermittlung der simplen Regelbasis ist innerhalb des Regelwerks nicht optimal geregelt, erschließt sich demjenigen, der bereit ist, sich auf die Spielwelt einzulassen jedoch mit etwas Mühe. Ein Aufwand, der sich für so manch einen interessierten Überlebenskünstler lohnen könnte.



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[3 of 5 Stars!]
Legacy: Life Among the Ruins 2nd Edition
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Star Trek Adventures: A Star Beyond the Stars
by Phillip J. [Verified Purchaser] Date Added: 07/31/2018 08:25:49

This is an absolutely great product. The missions are explained and laid out in a logical manner, as any star trek publication should, as my experience with adventures from other companies like Paizo have information spread out in the book, while everything you need in this book is right where you need it.

My only gripe with this as a stand-alone product is that the maps it uses are not included, with them being included in the Starter Set which is not available for sale as of this comment. This has led me to resort to making my own substitute maps for the Campaign I'm starting next week, which is a shame.

Maps not included: Jungle Ruins, Cave Prison Cells & Gateway Room. The other maps used in this module are the Federation Map Pack and Klingon Map Pack which are available for sale.

If the maps had been included, I would have no issues with this product what so ever. Modiphius, if you're reading this... -__^



Rating:
[4 of 5 Stars!]
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Star Trek Adventures Quickstart
by Tim N. [Verified Purchaser] Date Added: 07/29/2018 08:14:51

Though this is a good introduction to the game I was a little disappointed by the adventure provided. It leans heavily on Combat examples and does not cue the GM or players to try non-combat approaches. Star Fleet officers are expected to solve problems peacefully where it is even slightly possible. The scenario provides a puzzle, but does not give the players a chance of solving it or discovering something interesting. It also has a choke point in the scenario where the players may very well be disarmed and then presents them with a challenging combat situation which they cannot avoid or prepare for. The explanations are good but the starter adventure included in the Core Rules is a better Star Trek scenario by a long shot.



Rating:
[3 of 5 Stars!]
Star Trek Adventures Quickstart
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Cogs, Cakes & Swordsticks Collected Edition
by Roger L. [Featured Reviewer] Date Added: 07/26/2018 06:58:00

https://www.teilzeithelden.de/2018/07/19/rezension-cogs-cakes-and-swordsticks-modiphius-steampunk-im-teeladen/

Luftschiffpiraten! Dampfcomputer! Abenteuer, Intrige und poliertes Messing – wer gelegentlich davon träumt, als Steampunkheld oder -heldin den Tag zu retten, aber rechtzeitig zum Tee wieder zu Hause zu sein, kann sich mit Cogs, Cakes & Swordsticks (Modiphius) viktorianisch vergnügen.

Die „collected edition“ des Rollenspiels aus der Feder der britischen Autorin Lynne Hardy enthält das Grundregelwerk und den Quellenband Atlantis: City in the Clouds mit je einem Abenteuer.

Die Spielwelt Die Spielwelt von Cogs, Cakes & Swordsticks (CC&S) ist der Inbegriff eines Steampunk-Settings: Wir befinden uns in einer leicht abgewandelten Version des viktorianischen Englands beziehungsweise des britischen Empires. Dort hat, nach der Erfindung der sogenannten „Babbage-Maschine“ durch den Ingenieur Charles Babbage (1791-1871) und die Mathematikerin Ada Lovelace (1815-1852), die Digitalisierung bereits im Dampfmaschinenzeitalter eingesetzt. Diese Maschinen, quasi in einer Art Lochkartensystem betriebene Computer, haben Sklavenarbeit und Arbeiterausbeutung so gut wie obsolet gemacht, und Telegrafenleitungen sowie dampfbetriebene Luftschiffe verbinden die Welt.

Die politische Landschaft der Welt im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts, dem Zeitabschnitt, der als Rahmen für das Spiel vorgesehen ist, sieht indes ziemlich ähnlich aus wie in der realen Geschichte: Das britische Kolonialreich erstreckt sich über ein Viertel der Erde, beherrscht von der gütigen Königin Viktoria. Auf dem europäischen Kontinent ist gerade der deutsch-französische Krieg vorbei, und die USA beginnen ihren Aufstieg zur mächtigsten Nation der Welt. Gut, über dem Atlantik schwebt, dank modernster Luftkissenfahrzeugtechnik, eine gigantische, dampfbetriebene Maschinenstadt unter britischer Flagge, und die noch jungen nordamerikanischen Nationen USA und Kanada liefern sich einen Wettlauf zum Mond. Aber irgendwas ist ja immer.

Tatsächlich ist die Spielwelt im Grundregelwerk nur in sehr groben Zügen beschrieben, drei Zeitleisten informieren über die für das Setting wichtigsten Ereignisse in der Wissenschafts-, Sozial- und Militärgeschichte, komplementiert mit Zeitleisten der realen Welt zur Ergänzung und zum Vergleich. Es ist alles sehr ähnlich – aber eben nicht ganz. Bei der Beschreibung liegt der Fokus eindeutig auf Großbritannien und Amerika. Ein Publikum außerhalb der englischsprachigen Welt hatte die Autorin offenbar nicht im Sinn. Das macht aber weiter nichts. Schließlich gibt es kaum einen klassischeren Rahmen für ein Steampunk-Abenteuer als das viktorianische England. Im Quellenband Atlantis – City in the Clouds wird die besagte Luftkissenstadt über dem Ozean näher beschrieben. Dazu gibt es auch eine erläuternde Karte und genauere Informationen zu ihrer Geschichte, die insbesondere für das beigefügte Beispielabenteuer hilfreich sind.

Abgesehen davon muss ein potenzieller Spielleiter, der nicht an den vorgefertigten Abenteuern interessiert ist, im Zweifelsfall etwas mehr eigene Recherche oder Kreativität einsetzen, denn viel Hintergrundmaterial bietet das Büchlein nicht.

Die Regeln Das erklärte Ziel von CC&S ist, dass man es auch spontan im Teeladen, mit nichts weiter als Stift, Papier (ersatzweise Servietten), einem sechsseitigen Würfel (ersatzweise Zuckerstückchen mit aufgemalten Punkten) und reichlich Kuchen spielen kann. In diesem Sinne ist das Regelsystem betont einfach gehalten: Jede Fähigkeits- oder Wissensprobe wird mit dem Wurf eines einzelnen W6 gegen eine bestimmte Schwierigkeitsstufe (2 bis 9) abgelegt. Dazu zählt der Spieler eine passende Fähigkeit seines Charakters zu seinem Würfelergebnis, was einen zusätzlichen Bonus von +1 bis maximal +3 Punkten ergibt. Ist der Wert erreicht oder übertroffen, gilt die Probe als geschafft.

Das Regelsystem ist betont einfach. Im Kampf würfeln die Parteien gegeneinander. Wer das höhere Ergebnis erzielt, gewinnt. Eine Variante dieser Regel ist, jeden Treffer als Verletzung des Gegners zu werten. Verletzungen setzen sämtliche Fähigkeitsboni um 1 Punkt herunter – sobald auch der höchste davon bei 0 angekommen ist, wird der Charakter bewusstlos und bedarf dringend medizinischer Hilfe.

Außerhalb dieses wirklich sehr lockeren Rahmens setzt das System auf narrative Lösungen. Dabei darf man CC&S durchaus im Genre Pulp ansetzen: Die Anleitungen für den Spielleiter erinnern daran, dass eine kreative Problemlösungsidee oder ein heldenhafter Einsatz eines Charakters immer mit einer gewissen wohlwollenden Aussetzung der Ungläubigkeit seitens der Spielleitung zu betrachten ist, denn schließlich geht es ja darum, gemeinsam Spaß zu haben. Zusätzlich gibt es nur noch eine einzige Regel: Eine geworfene 1 bedeutet immer Probleme, selbst, wenn die Probe damit geschafft wurde. Auch hier gilt: Es geht nicht darum, der Gruppe Steine in den Weg zu legen, sondern darum, die Geschichte spannender und dramatischer zu machen.

Charaktererschaffung Einen richtigen Charakterbogen, wie aus anderen Spielsystemen bekannt, hat Cogs, Cakes & Swordsticks eigentlich nicht. Jeder Charakter hat drei herausstechende Eigenschaften, hier Attribute genannt: Eine im mentalen Bereich, „Cogs“ (zu Deutsch „Zahnräder“), eine im sozialen „Cakes“ („Kuchen“), und eine im physischen, „Swordsticks“ („Stockdegen“) – den drei Aspekten, nach denen auch das ganze System benannt ist. Diese Eigenschaften entsprechen einer Gruppe an zusammenhängenden Fähigkeiten, sozusagen einem Fachgebiet, das sich aus dem Hintergrund des Charakters ergibt. Ein Luftschiffpilot etwa müsste sich mit Navigation und Kartographie auskennen, aber auch Ahnung von Meteorologie und Luftkissenfahrzeugtechnik haben.

Es gibt keinen klassischen Charakterbogen. Eines dieser drei Fachgebiete wird zum primären Attribut des Charakters erklärt, der damit einen Bonus von +3 auf Proben erhält, die nachvollziehbarerweise in diesen Bereich fallen. Für die beiden anderen Attribute ist der Bonus +2 in Situationen, die ihre Fachgebiete betreffen. Proben auf Aktivitäten, die überhaupt nicht dem Hintergrund des Charakters entsprechen, erhalten pauschal einen Bonus von +1. Es gibt keine feste Liste an Attributen im Regelbuch, nur eine lange Liste an Vorschlägen. Spieler sind ausdrücklich aufgefordert, sich eigene, möglichst aussagekräftige Namen für Attribute auszudenken, die genau zu ihrem Charakter passen.

Überhaupt ist der wichtigste Punkt an der Charaktererschaffung, eine gute Idee zu haben. Nicht unbedingt etwas für Spieler, die viel „Hilfestellung“ bei der Entwicklung eines Charakterkonzeptes brauchen.

Spielbarkeit aus Spielleitersicht Die Regeln sind, wie schon erwähnt, sehr einfach zu verstehen und brauchen nach einem ersten Durchlesen des Buches wenig weitere Erklärungen. Das gleiche gilt für die Spielwelt: Außer ein paar historischen und technischen Veränderungen gibt es ohnehin keine genauen Beschreibungen im Buch. Das bedeutet allerdings auch, dass die Spielleitung sich Szenarien und Hintergründe im Allgemeinen selbst ausdenken muss. Zwar sind einige mögliche Nichtspielercharaktere schon vorgesehen, aber die eignen sich nicht für jedes Szenario.

Was eigene Abenteuer angeht gilt also: Hier ist Kreativität gefragt! Schauplatzbeschreibungen, Kartenmaterial (mit Ausnahme einer schematischen Darstellung der schwebenden Stadt Atlantis) und umfangreiche Hintergrundinformationen sucht man vergebens. Das muss natürlich kein Nachteil sein. Anders als ihre viktorianischen Ladies zwängt die Welt von CC&S die Spielleitung nicht in ein Korsett. Das knapp gehaltene Regelwerk eignet sich vor allem für spontane Runden und Kurzabenteuer, längere und kompliziertere Kampagnen würden hingegen enormen Arbeitsaufwand erfordern.

Spielbarkeit aus Spielersicht Auch für Spieler gilt, wie schon erwähnt: Eigeninitiative und Kreativität sind Trumpf. Wer mit dem Genre Steampunk generell nichts anfangen kann, oder Schwierigkeiten hat, ein für sich passendes Charakterkonzept zu finden, ohne Vorschläge aus Regelbüchern zu konsultieren, wird hier auf Probleme stoßen. Natürlich gibt es dafür eine große Menge an Inspirationen aus Literatur, Film und TV, auf die man bei einer kreativen Durststrecke zurückgreifen kann. Sollte auch das nicht weiterhelfen, stehen vorgefertigte Charaktere im Buch, die sich sowohl als SC wie NSC verwenden lassen. Abgesehen von der Charaktererschaffung liegt das größte Konfliktpotential wohl darin, welche Situationen in welche Fachgebiete der Charaktere fallen. Hier muss im Ernstfall der gesunde Menschenverstand entscheiden und ein für alle vertretbarer Konsens gefunden werden. Es handelt sich eindeutig um kein System für Personen, die Rollenspiel als Kampf der Spielleitung gegen die eigene Gruppe auffassen!

Spielbericht Um die Grundidee des Spiels, dass man jederzeit auch spontan im Teeladen eine Runde ausrufen könnte, auf die Probe zu stellen, habe ich mich mit einer Gruppe von Freunden in einem solchen getroffen, um das vorgefertigte Abenteuer „A Bit of a Do“ (Britisches Understatement für, in etwa: „eine wilde Party“), eine Krimigeschichte um die Entwendung eines Artefakts aus dem British Museum, zu spielen. Obwohl wir noch keine etablierte Gruppe waren, und keiner der Spieler das System vorher kannte, hatten wir in Windeseile die Regeln geklärt und fünf Charaktere erstellt. Das Abenteuer stellte sich als überraschend gut durchdacht heraus und führte zu einem unterhaltsamen Nachmittag.

Die Auflösung ließ die Gruppe allerdings etwas ratlos zurück: Obwohl die Charaktere alles „richtig“ gemacht hatten, entkam der Gegner und das eigentliche Rätsel blieb (vorerst) ungelöst. Die Regeln lassen sich hingegen auch im Spiel recht gut anwenden. Hier gilt: Beschreibung schlägt Auswürfeln. Sparsam eingesetzt können Würfelproben das Spiel spannender machen, allzu oft erschienen sie mir als Spielleiterin allerdings nicht sinnvoll.

Erscheinungsbild

Die Sammeledition aus Grundregelwerk und Quellenband hat insgesamt 99 Seiten im A4-Softcoverformat. Im Inneren wird der Fließtext immer wieder durch kleine, comicartige Illustrationen aufgelockert, die aber mehr der Verzierung als der Veranschaulichung dienen.

Das Schriftbild ist übersichtlich gestaltet, auf der letzten Seite befindet sich ein Index und auf der ersten dankenswerterweise eine Inhaltsangabe, die beide enthaltenen Bände und das Zusatzmaterial (Listen mit als Beispielcharakteren ausgearbeiteten historischen Persönlichkeiten und vorgeschlagenen Attributen) berücksichtigt.

Fazit Das Setting von Cogs, Cakes & Swordsticks ist sehr nahe an die Geschichte der realen Welt angelehnt, mit nur wenigen, für Steampunk typischen Veränderungen, etwa dem Siegeszug des Lochkartencomputers. Die Regeln sind einfach genug, um sie einer Gruppe aufgeschlossener Spieler in weniger als zehn Minuten verständlich darzulegen, und für die Charaktererschaffung braucht es kaum mehr als eine witzige Idee. Aufgrund des extrem abgespeckten Würfelsystems lässt es sich erwiesenermaßen auch problemlos auf einem mit Teekannen vollgestellten Cafétisch spielen. Die Kehrseite dieser Einfachheit ist, dass die Regeln nicht besonders tiefgründig sind.

Kämpfe werden entweder sehr schnell ausgewürfelt oder narrativ entschieden, so wie auch viele andere komplexe Probleme besser rollenspielerisch als mit Würfelwürfen gelöst werden. Zudem ist die Spielwelt zu weiten Teilen nur rudimentär ausgearbeitet. Freunde des Genres, die vor Ideen für Abenteuer in einem Steampunk-Setting nur so sprühen, dürfte das allerdings kaum stören. Sie können sich im Rahmen der groben Richtlinien kreativ ausleben. Das System eignet sich für Spielleiter zudem auch ausgezeichnet für spontane Runden ohne viel Vorbereitung, selbst mit Neulingen. Ob im Teeladen oder nicht: CC&S ist ein kleines, feines Rollenspiel ohne Gedöns. Mindestens für Fans eindeutig empfehlenswert.



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[4 of 5 Stars!]
Cogs, Cakes & Swordsticks Collected Edition
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MUTANT: Year Zero Gamesmaster Screen - PDF
by Ola H. [Verified Purchaser] Date Added: 07/25/2018 09:59:59

This product is only a 1-page pdf, meaning all 4 pages are stacked in one picture. This drastically reduces its value as a handout or reference sheet, although it works well enough for only online use.



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MUTANT: Year Zero Gamesmaster Screen - PDF
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Capharnaum Quickstart: THE TEARS OF AMPHAROOL
by Megan R. [Featured Reviewer] Date Added: 07/12/2018 09:17:08

Lushly presented, we have here a rich fantasy world that is Arabian in style. In this world, certain individuals are born with a birthmark on their backs shaped like a dragon's claw. It is belived - and expected - that these individuals are capable of great heroism, of achieving great renown... or notoriety, should their astonishing feats tend to the evil rather than the good. The player-characters are all marked thus: what will they accomplish? What songs will be sung about them, or stories told?

Colourful adventures, political, military, and magical intrigues await the characters in the land of Jazirat, once annexed by a crumbling Empire that itself was built on the remains of the Republic of Agalanthia. Jazirat is a vast peninsula with a big desert in the middle and Capharnaum to the north, regarded as the centre of the world, while the nation of Kh'saaba is found to the south. Many peoples with their own traditions and beliefs mix here, sometimes at peace, often not.

Scene set, we move on to the Quickstart Rules, a cut-down version of the full Capharnaum rules. The GM here is called Al-Rawi, which is the Arabic for 'storyteller', and task resolution is by rolling handfulls of d6s... you'll need a lot of them. The number rolled depends on your score in the appropriate attribute (Strength, Constitution, Dexterity, Intelligence or Charisma) and where appropriate you add in the number of points you have in an apposite skill. Most attributes and skills are rated 1-5, so normally you'll be rolling up to ten dice at a time. You then add up the best rolls, using the number of dice derived from your attribute - these are your Result dice, and you want as high a result as possible. This is compared against a target or against what someone else rolled if it's an opposed task. Sounds simple, huh? But there's more. Every time you roll, one die is designated the Dragon Die and if you roll a 6 on that, you keep that 6 and reroll, adding that result in as well... and so on until it rolls something other than 6. Only the Dragon Marked get to rill a Dragon Die. There are also extra effects if you roll three dice the same, called a 'Constellation'... and there are other bits as well. It sounds complex but once you have got your head around it, you'll find it works quite well, even if it makes the die-rolling a bit intrusive into the flow of the game.

The rules bit then goes into great detail about combat. It's a round-based system with everyone involved rolling initiative each round, then taking their actions in turn. Needless to say, there are a lot of different actions to choose from. There are also different classes of opponents from Champions (who give even the Dragon Marked a run for their money) to the hordes of 'Babouche-Draggers' who fall over at a harsh look and are there for local colour rather than real opposition. It's all intended to create a cinematic feel for combat, and flamboyant moves are encouraged. This is followed by a brief look at magic, which is supposedly flexible and profound; here it's limited to discussion of a single improvisational style practised by both of the magic-using pre-generated characters provided. In this, to cast a spell the player states which 'Sacred Word' (Create, Destroy, or Transform) is to be used, then describes the effect they are trying to create and then roll for the success (or otherwise) of your spell.

Next comes the adventure The Tears of Ampharool, which begins with the party travelling in a caravan across the desert when a sandstorm hits. Eventually an opportunity opens up, rather neatly it doesn't matter whether or not the party take up the offer, Whether or not they decide to explore a mirage palace that appears before them, there's plenty to do in the desert. It is all well constructed and hangs together neatly, leaving the party with the impression that the choices they may really do make a difference.

Finally, there are five pre-generated characters to choose from. Each is well-rounded and detailed, complete with charming illustrations.

Perpare to be swept away on a magic carpet of adventure. The game mechanics seem complex when you read through them, but become less clunky as you get to know them, with the magic system lending itself to some spectactular results if you are prepared to put the effort into designing your spells. There's a glorious immersive feel as this rich setting takes over and embraces you.



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Capharnaum Quickstart: THE TEARS OF AMPHAROOL
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John Carter of Mars Quickstart
by Monica G. [Featured Reviewer] Date Added: 07/08/2018 10:39:51

This is the quick and dirty version of the upcoming RPG based off the classic John Carter of Mars series by Edgar Rice Burroughs--best known as the creator of Tarzan of the Apes. The series, while science fiction, is closer in spirit to heroic fantasy--square-jawed heroes rescuing beautiful maidens from bizarre monsters and villains is the name of the game here. The genre is Sword and Planet, which the precursor to the modern Space Opera. Although many roll their eyes over the notorious cinematic flop based on the series, the cultural influence of the books is notable. Representatives of the Burroughs estate and a noted scholar with expertise on the author contributed to elements of the game's creation, according to the preface, and it appears to be a labor of love. The rules are relatively simple and attempt to reflect the Saturday matinee feel of the material. As for the mechanics, this game follows Modiphius' two D20 system. Players combine two of their six attributes to roll two d20 against a target number based on the sum of the attribute paring. Each success under the weaker of the two attributes is doubled. The difficulty of the task determines the number of successes required. Various modifiers can increase the number of successes (external threats can be added to improve player rolls, for example-- an odd but interesting tit-for-tat touch) and a limited number of excess successes can be pooled and used to enhance future tests (this is referred to as momentum). While there are limits on the roles, they do reflect the bigger than life nature of the characters as is typical of the genre. 'Flags Over Mars', the short adventure that comes with this book, does its job, as well. Fans of the series will not be disappointed. Though we don't have the full rules for this game yet, it has a lot of potential. One good thing about the original series was that it crossed over with the Tarzan and Pellucidar books--the later was a hollow Earth setting. There is room for potential expansion with this game that could keep players occupied for a long time.

Read the full review at GeeksAGogo.com



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John Carter of Mars Quickstart
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The Worm Within - The First Chronicle Of Future Earth (novel)
by Customer Name Withheld [Verified Purchaser] Date Added: 07/01/2018 08:57:59

Short take: The Worm Within is a very enjoyable read. I recommend it and look forward to the next installment.

Long take: I won't describe the plot in details, but it's pretty standard stuff for anyone who's read a smidgen of pulp fantasy and/or sat on fantasy and science-fantasy role-playing game sessions. There's a young apprentice with a mysterious past, a paladin, a magician of sorts, a thief, and a dark threat that puts the whole wold in danger. Still, Sarah Newton manages to inject enough energy in these over-used formulas to keep The Worm Within interesting.

The short chapters, organized around brief sections showcasing Newton's resolute writing style, give the story a strong forward momentum almost from the get-go. There's little to no fat either: the novel's very well edited, with less than a handful of typos. Jargon pertaining to the world in which the story takes place fills the text, but I never found it so distracting that I stopped enjoying the read. In fact, as the story progressed, said jargon drew me in further.

The Worm Within contains memorable, well-drawn characters. Although the novel's plot-driven, the people we get to spend time with never feel like after-thoughts. It is in fact our concern for their fate that makes The Worm Within such a fun read. As the novel reaches its climax, so too do the emotionally-charged threads tying all the characters together. The result is a very satisfying climax, one that's emotional as well as awesome in scale.

Finally, there's the world, which is one of the novel's main strengths: it's vast and resplendent, full of far-out deep history where super-advanced technology functions alongside awe-inspiring sorcery. If anyone's interested in what the world of Newton's (as of right now up-coming) role-playing game Chronicles of Future Earth might be about, short of buying the game, The Worm Within stands as your best introduction to it. It's pretty clear that there's going to be enough in that game to satisfy some of the most demanding RPG- hobbyists out there: weird creatures, magic, high-tech, weird customs, evil fiends, long lost ruins full of wonders and dangers. Just pure, unadulterated, pulpy fun.

Note: The Worm Within is also the name of the good adventure that appears in Chaosium's 2011 Chronicles of Future Earth supplement. The novel and the adventure have very little in common though, beyond their common title and one of their plot-points. So, dive in.



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The Worm Within - The First Chronicle Of Future Earth (novel)
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Infinity: Infinity RPG Core Book
by Roger L. [Featured Reviewer] Date Added: 06/28/2018 10:07:15

https://www.teilzeithelden.de/2018/05/25/spieltest-infinity-rpg-corebook-eine-runde-mit-quantronic-heat/

Nach unserem Ersteindruck konnten wir es kaum erwarten, uns in das erste Abenteuer mit dem Infinity RPG Corebook zu stürzen. Zum Glück liefert das Einsteigerabenteuer „Quantronic Heat“ einen guten Ansatzpunkt. Doch ob wir nach dem Abenteuer genauso überzeugt waren von dem Infinity RPG, erfahrt ihr in unserem Spielbericht.

Nach der ersten Lektüre vom Infinity RPG Corebook war ich hin und weg. Als großer Fan des Infinity Tabletops konnte ich es kaum erwarten, mich mit ein paar weiteren Spielern in die RPG Adaption von Modiphius zu schwingen. Auch wenn ich immer noch nicht hundertprozentig mit allen Regeln fit war, wollte ich unbedingt loslegen. Also schnappte ich mir ein paar Leute und traf mich Online in Roll20 zum ersten Abend und ich muss leider sagen, ich hätte mich besser vorbereiten sollen. Aber der Reihe nach.

Die Spielwelt & Regeln und Charaktererschaffung

Wir haben ja in unserem Ersteindruck bereits die Regeln zum Infinity RPG vorgestellt, deshalb hier für alle Lesefaulen nur einmal die Kurzübersicht: Das Infinity RPG basiert auf einem W20 System, welches von Modiphius entwickelt wurde und welches z. B. bereits schon in Star Trek Adventures verwendet worden ist. Bei Proben würfeln die Spieler in der Regel mit 2W20 und versuchen einen Zielwert zu unterschreiten, welcher sich aus den Attributen und den Skills des Charakters zusammensetzt. In bestimmten Fällen können zusätzliche W20 geworfen werden. Zusätzlich gibt es noch sechsseitige Würfel, die sog. Damage Dice, welche z. B. beim Kampf verwendet werden.

Allgemein basiert das Infinity RPG auf dem gleichnamigen Tabletop System von Corvus Belli und ist im Grunde ein Sci-Fi Setting, welches sich aber erfrischenderweise deutlich von z. B. Shadowrun oder anderen eher düsteren Sci-Fi Welten abhebt. Die Zukunftsvision von Infinity ist grundsätzlich deutlich positiver und arbeitet deutlich weniger mit Dystopien. Trotzdem herrschen in der Welt von Infinity Konflikte zwischen unterschiedlichen Fraktionen, Angriffe von Aliens sind keine Seltenheit und im Verborgenen agieren Konzerne und Nationen, um ihren politischen und ökonomischen Gegnern so viel Schaden wie möglich zuzufügen. Langeweile kommt also definitiv nicht auf.

Die Charaktererschaffung basiert auf einem „Lifepath“-System, bei dem die einzelnen Abschnitte des bisherigen Lebens des Charakters beschrieben werden. Von den Umständen der Geburt, über die Kindheit bis zu den eingeschlagenen Karrieren würfelt man so nach und nach seinen Charakter aus. Damit nicht alles aus Zufallsentscheidungen besteht, hat man die Möglichkeit fünf sog. Livepoints auszugeben, um bestimmte Ergebnisse auszuwählen. Davon haben meine Spieler auch rege Gebrauch gemacht.

Agenten im Dienste von O-12 Für meine Spielrunde wollte ich unbedingt eine gute Mischung aus erfahrenen Rollenspielern und Neulingen finden, um das Infinity RPG gründlich zu testen. Zu meinem Glück habe ich sogar einen Spieler gefunden, der sich bereits bestens mit dem Infinity Tabletop auskannte und sofort Feuer und Flamme von der Idee war, das Infinity Universum als Tabletop RPG zu bespielen. Zwar hatte er noch wenig Erfahrung in Sachen Rollenspiel, aber die anderen beiden Spieler machten dies mit umso mehr Erfahrung wieder wett. So hatte ich die nahezu perfekte Spielergruppe für einen möglichst repräsentativen Spieletest zusammengesammelt. Also machten wir uns an die Charaktererschaffung.

Der Charakterbogen Bei der Charaktererschaffung stießen wir gleich auf die ersten Unwägbarkeiten. Zwei vollkommene Neulinge in die doch sehr komplexe Infinity Welt einzuführen war schwieriger als erwartet. Vor allem die Unterschiede der verschiedenen Fraktionen anschaulich darzustellen stellte eine große Herausforderung dar und letztendlich haben wir uns dann dazu entschieden die Fraktionen dem Zufall zu überlassen. Dafür kamen die Lebensereignisse sehr gut an und wir schafften es eine sehr durchmischte Gruppe an Charakteren zu generieren mit denen alle Spieler am Ende sehr zufrieden waren. Als inhaltliche Klammer haben wir alle Charaktere in den Dienst von O-12, dem Infinity Äquivalent zu den Vereinten Nationen, gestellt. So mussten wir nicht zunächst ein Zusammentreffen der Charaktere inszenieren, sondern konnten direkt in das Abenteuer starten. Die Gruppe bestand aus: Viktoria Volkova, exzentrische Hackerin und Medizinerin von dem Nomad Mutterschiff Bakunin, Adrien Blanchart, Agent und Scout aus der Wildnis von Ariadna und Che Flores, Söldner, Kopfgeldjäger und Pilot im Dienste von O-12.

Um in die fabelhafte Welt von Infinity reinzuschnuppern, bietet Modiphius gleich eine Mini-Kampagne an. In „Quantronic Heat“ untersuchen die Spieler einen Angriff auf eine militärische Forschungseinrichtung und machen sich auf die Suche nach einem verschwundenen Wissenschaftler. Wir haben das erste Kapitel gespielt und jeder, der dies selbst auch noch mal als Spieler erleben möchte, sollte lieber vorsichtig weiterlesen denn es werden ein paar Spoiler folgen.

Die Spieler werden nach Santiago de Neoterra auf dem Planeten Neoterra gerufen, eine fortschrittlich entwickelten Welt, welche unter der Regierung von Panoceania steht und einen Großteil der fortschrittlichsten militärischen Forschungseinrichtungen beherbergt. Als Agenten des sog. Bureau Noir von O-12 werden unsere Spieler zu eben einer solchen Forschungseinrichtung geschickt, wo sich ein Zwischenfall ereignet hat. In der Seite des Hauptquartiers von Thaler Quantronic Systems klafft ein Loch und vor dem Gebäude tummeln sich Forscher, Militär- und Medizinpersonal und versorgen Verletzte bzw. sichern das Gebäude. Der erste Anlaufpunkt für unsere Agenten sollte der Sicherheitschef Bhatia sein, der sie über die genauen Hintergründe aufklären sollte.

Nach der Beschreibung des Sicherheitschefs, wurde ein Anschlag auf eines der „Remote Cognition Labs“ durchgeführt, bei dem ein Großteil des Labors verwüstet wurde, die meisten Wissenschaftler und Mitglieder des Sicherheitsdienstes getötet und zusätzlich sämtliche Computer zerstört wurden. Als wäre dies nicht schon erschreckend genug, so wurde auch einer der leitenden Wissenschaftler, ein Dr. Hart, entführt. Die einzige Überlebende des Anschlags, eine gewisse, Dr. Anju Cooper, wird gerade behandelt und ist seltsamerweise nur leicht verletzt aus dem Labor entkommen. Der Angriff fand anscheinend durch die Glasfenster mit Hilfe eines Flugobjekts statt und zeitgleich wurde zudem das Sicherheitsbüro auf dem Stockwerk attackiert und sämtliche Kameraaufzeichnungen sabotiert. Zudem liefert Bhatia auch direkt einen Verdächtigen: die Konkurrenzfirma Sheshou Defence. Um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, machten sich die Agenten zunächst auf den Weg in das Labor.

Im zehnten Stock angekommen bestätigte sich sofort die Version des Angriffs des Sicherheitschefs Bhatia. Überall im Labor lagen noch die Leichen des Sicherheitspersonals. Glücklicherweise schaffte unser Kopfgeldjäger Che seinen Würfelwurf auf „Observation“ und konnte so den Angriff rekonstruieren: Die Angreifer waren mit Hilfe eines Quadrokopters an die Außenwand des Gebäudes geflogen, hatten die Glasfront aufgesprengt und waren dann mit Hilfe von Rauchgranaten und Infrarotsichtgeräten über das Sicherheitspersonal hergefallen. Da der Schaden an dem Equipment des Labors sehr willkürlich wirkte, war die Gruppe schnell überzeugt, dass die Entführung das eigentliche Ziel des Angriffs gewesen sein musste. Durch einen besonders gut gelungenen Hacking Wurf unserer Nomadin konnten die Agenten sogar die Flugbahn des Quadrocopters nachvollziehen. Dem ersten Anschein nach kam der Quadrokopter tatsächlich von Sheshou Defence doch bei genauerer Untersuchung konnte die Gruppe diese falsche Fährte ausschließen und der Landepunkt des Quadrokopters bis zu einem Wohnkomplex nachvollziehen. Bevor sich die Agenten allerdings dorthin auf den Weg machten, wollten Sie noch das Sicherheitszentrum untersuchen.

Das Sicherheitsbüro wurde zum Glück nicht so stark beschädigt wie das Labor. Das wachhabende Personal wurde kurz vor dem Angriff ausgeschaltet und sämtliche Kameraaufnahmen wurden manipuliert. Der Angreifer muss sehr schnell agiert haben. Nach kurzer Untersuchung finden die Agenten einen Repeater durch den vermutlich ein Hacker Zugriff auf die Sicherheitstechnik hatte. Nach einem kurzen elektronischen Gefecht mit den Sicherheitsroutinen des Hackers schaffte es Viktoria den Herkunftsort des Angriffs zu bestimmen. Dieser kam wahrscheinlich aus einem Netzwerk, welches einem Apartment zugeordnet werden kann, das zufälligerweise genau in dem Apartmentkomplex liegt, zu dem die Agenten auch den Quadrokopter zurückverfolgt hatten. An Zufall dachte an diesem Punkt schon niemand mehr. Durch einen kritischen Misserfolg schafften es die Agenten allerdings nicht das Videomaterial zu rekonstruieren, sondern machten alles sogar noch schlimmer was zur Folge hatte, dass sie aus dem Sicherheitsbüro mit Nachdruck herausgebeten wurden.

Die Spieler hatten in diesem Fall aber eh schon genug gesehen und machten sich direkt auf den Weg zu dem Apartmentkomplex, ohne noch mal mit der überlebenden Assistentin gesprochen zu haben. Vor Ort angekommen, stellt sie mit Verwunderung fest, dass das Apartment wohin Sie den Hackerangriff zurückverfolgt hatten, dem vermissten Dr. Hart zu gehören schien. Hier wurden die Agenten schon stutzig und entschlossen sich erst einmal zu versuchen über das Sicherheitssystem des Apartments sich einen Einblick zu verschaffen. Dabei scheiterte die Hackerin allerdings so kolossal, sodass die im Apartment verbliebenen Attentäter vorgewarnt waren und umgehend durch die Eingangstür feuerten. So entbrannte ein relativ kurzes aber heftiges Gefecht, welches nicht nur mit Schusswaffen, sondern auch mit Hackerprogrammen geführt wurde und am Ende standen die eher leicht verletzten Agenten im Apartment von Dr. Hart inmitten von getöteten Feinden. Leider fehlte von Dr. Hart jede Spur und die Agenten konnten zum Ende des Kapitels lediglich einige Hinweise auf eine Terrororganisation namens „March 21“ sicherstellen.

Spielbarkeit aus Spielleitersicht Ich muss sagen, ich hätte mich wirklich etwas besser auf das Spiel vorbereiten sollen. Eigentlich war ich der Überzeugung alle wichtigen Regeln gelesen zu haben, aber er Erfindungsreichtum meiner Gruppe stellte mich schnell vor viele Fragen was dazu führte, dass ich vieles noch mal nachlesen musste. Hier wäre ein Spielleiterschirm mit allen wichtigen Regeln als Zusammenfassung durchaus hilfreich gewesen. Zusätzlich hat der Aufbau des Regelwerks in der Übersicht auch noch einige Schwächen. Finde ich jetzt die genaue Beschreibung von Hacking Programmen unter Ausrüstung oder unter Hacking? Letztendlich hat zwar dennoch alles mit etwas Improvisation funktioniert aber dies hat bei mir zumindest einen faden Beigeschmack hinterlassen. Abgesehen davon, hat mir das leiten der Spielrunde dennoch sehr viel Spaß gemacht. Das Regelwerk geht bei normalen Proben super von der Hand und man hat viel Freiräume, um einzelne Szenen mit seinen Spielern gemeinsam auszugestalten und das Setting und die Welt von Infinity sind einfach fantastisch. Da nehme ich den etwas höheren Vorbereitungsaufwand gern in Kauf.

Spielbarkeit aus Spielersicht Nach dem Kapitel wollten alle am liebsten sofort weiterspielen, um herauszufinden was es mit March 21 auf sich hat, dies war für mich schon mal ein äußerst positives Zeichen. Auch wenn zwei unserer Spieler zunächst Probleme hatten, sich in die Welt von Infinity einzufinden, so verflog dieses Gefühl schnell und wich einer großen Begeisterung für die Spielrunde. Das Abenteuer haben alle als durchaus spannend und empfunden und keiner hatte während des Spiels das Gefühl zu sehr an der Leine durch das Abenteuer geführt zu werden. Die Regeln hatten die Spieler ebenfalls sehr schnell drauf, auch wenn ich Sie hier und da noch mal an die Nutzung von z. B. Momentum erinnern musste. Für unseren Infinity Veteran war das Abenteuer ebenfalls sehr gelungen. Er musste sich zwar erstmal etwas umstellen, da sich das Regelsystem des Tabletops und des RPGs gravierend unterscheiden, aber er hat das auch schnell auf die Reihe bekommen und konnte gleichzeitig mit seiner Erfahrung die anderen Spieler unterstützen und z. B. Rückfragen über die Welt beantworten. Die kleinen Regelunklarheiten haben das Spiel zwar etwas in die Länge gezogen aber dem Spielfluss eigentlichen kaum einen Abbruch getan.

Fazit Auch nach dem Spieltest bin ich immer noch ein großer Fan des Infinity RPG Corebooks. Allerdings hat sich meine Befürchtung aus dem Ersteindruck bestätigt, die Komplexität und teilweise auch die einzelnen Formulierungen von Regeln führen dazu, dass man vieles nicht auf Anhieb richtig versteht, auch wenn man durchaus des Englischen mächtig ist. Hier sollte man sich als Spielleiter definitiv gut drauf vorbereiten und auch die Spieler sollten sich vorher bereits mit der Welt von Infinity auseinandersetzen. Deshalb kann ich das Grundregelwerk zumindest auf Englisch leider nicht mehr uneingeschränkt jedem empfehlen. Wer aber die Bereitschaft hat sich dort reinzuarbeiten, wird ein fantastisches System mit einer großartigen und einzigartigen Sci-Fi Welt vorfinden welches die Spieler sofort in seinen Bann zieht und sowohl kurze Sessions als auch langfristige Kampagnen ermöglicht.

Artikelbild: © Covus Belli, Modiphius Entertainment, Bearbeitet von Verena Bach Dieses Produkt wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.



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[4 of 5 Stars!]
Infinity: Infinity RPG Core Book
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Conan the Barbarian
by Megan R. [Featured Reviewer] Date Added: 06/18/2018 10:24:28

Being a barbarian isn't about being rough, rude, violent and uncultured... it speaks of a rugged vitality that more civilised places seem to have lost. This book surveys the 'barbarian' lands of the north: Asgard, Vanaheim, Hyperborea, and Cimmeria (where Conan himself came from). Legends, lore and facts swirl together to present new realms in which adventures may be set, along with a complete system for barbarian raids, and much more.

After a brief introduction showing how the north has been the subject of academic study from Conan's time onwards, we launch into Chapter 1: Barbarian Characters. This is filled with detailed notes and resources for anyone wanting to play a barbarian character, including backgrounds and castes specifically suited to them. The idea is that you use the standard system as given in the core rulebook, but swap in the new options as appropriate. New archetypes include bards and slavers, and there's plenty more to help you create an effective barbarian-themed background for your character. There is new equipment too, items unique to the north and well-suited to its rigours.

Next, Chapter 2: Gazetteer - the main part of the book - presents a detailed view of the lands of the north. History, notes about the peoples that dwell there, far more than a mere description of the geography and settlements of the region. There's a wealth of information here: tribal customs, beautiful maps, notable places to visit and people to meet, and much more to make the north come to life as a place to visit or one to call home.

This is followed by Chapter 3: Events, which presents a series of events that Northern characters are likely to know about and have probably attended, and which visitors can be caught up in, like it or not. Traditions, cultural forces: events and challenges and occurances that can catch the party up and remind them of where they are. There's the Thing, a week-long festival that mixes trading, sporting contests, law-giving, feasting and more in a dizzying kaleidoscope, replete with opportunities for adventure (particularly for parties that like intrigue). Many people are nomadic or seminomadic, so migrations can form a large part of their life - and provide consoderable scope for adventure. This chapter also deals with raids - a major part of barbarian economy. It's a bit abstract on the grounds that raiding is decidedly unheroic. Still, there's ample material for running a raid which the party may come across or get caught up in. There are also some notes on ship battles - think Viking longboats.

We next take a look at Northern beliefs and traditions in Chapter 4: Myth and Magic. Some of their habits seem strange to outsiders, it's fun to play on this as a character from barbarian lands, or spring them on a party visiting the region. This is followed by a chapter-full of Encounters - a selection of NPCs, animals and monsters the party may meet during their travels.

Chapter 6: Hither Came Conan serves as a potted history of the great one's early years (including a character sheet from around the time he left the north), and this is followed by Chapter 7: The Barbarian Way. This discusses running campaigns involving barbarians - perhaps a war band or raiding party, or the young adventurous individuals from one settlement or tribe. There's loads of ideas for things that might go on during such a campaign, many of them common milestones and happenings in barbarian life such as rites of passage, courteous behaviour when a guest, social contests like boasting or riddle games... and the way in which barbarians wage war and comport themselves on the battlefield. Not to mention the duels that occur when nights are long and tempers run short. There's a vast list of events to liven up carousing. Finally, the last short chapter contains a detailed write-up of a barbarian character - perhaps the party will meet her, or one of the group fancies playing her.

If your campaign ever looks north, or you have a party member who wants to be a barbarian like Conan himself, this book will become essential, in the meantime it provides useful information about a fasincating part of the campaign world.



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Conan the Barbarian
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Conan: The Book of Skelos
by Megan R. [Featured Reviewer] Date Added: 06/15/2018 08:59:28

In most fantasy games, magic is embraced as a useful tool, the use of which any character might aspire to, with many respected practitioners and often centres of learning where budding magic-users may study. It's not quite like that in Conan's world. Magic is scary, often evil, and many of those who wield it are power-hungry villains using their power to further their own selfish if not wicked ends. For most, magic is a black art to be feared and avoided.

This book, however, provides you with an enhanced set of rules to enable magic to feature large within your game. You may wish to increase the threat posed by wicked wizards, or perhaps one or more player-characters wish to learn dark secrets against the advice of everyone who knows them, and probably even their mothers.

Part of the introduction is 'written' by an academic from Miskatonic University in the 1930s, reporting on his study of the legendary tome, the Book of Skelos. Then the nine chapters that make up the work are described. These include the history of sorcery, a collection of magic artefacts, and an array of 'horrors' that will leave you quaking in your boots if not scared clean out of them. If that's not enough, there's also a section on Kingdoms of Dream and Nightmare: spirit and dream realms that the brave may visit... if they dare.

For those characters who wish to study sorcerers - or maybe become one themselves - there is a chapter on Sorcerers in the Mortal Kingdoms, covering the different types of magic that have arisen and where, as well as another chapter about Sorcerers and their Followers. This explains how sorcerers form cabals and societies, gather followers, and - inevitably - plot and scheme against one another. Aspiring sorcerers will find Chapter 6: Advanced Rules for Sorcery of use. It contains new origins, archetypes and backgrounds, and delves further into how sorcery is done, along with new forms like necromancy, astrology, mummery, and herbalism.

There is also a chapter on running sorcery campaigns. Sorcerers are about as hard to herd as cats, so this section contains ideas and advice about guiding them, and of course the forces and goals that may be applied. Finally, there's an extremely detailed sorcerer character - Serafus of Numidia - which can be used by the GM or indeed a player. He's quite young as sorcerers go, but from a wealthy family and eager to search out knowledge wherever it may be. Perhaps he'll hire the party to find an item or volume for him, or even come along for the adventure. As a player-character, maybe he has decided that the best way to discover further knowledge is to become an adventurer himself.

Even if sorcery takes a background role in your game, or is practised only by a few antagonists, this is an excellent work to bring sorcery to vivid life on your tabletop. Once you have a major villain who practises the dark arts, or a player who wants their character to venture into these dangerous waters, it really comes into its own.



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[5 of 5 Stars!]
Conan: The Book of Skelos
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Mindjammer: Children of Orion—the Venu Sourcebook
by Nathan G. [Verified Purchaser] Date Added: 06/10/2018 08:37:55

All this is, is the Imperium corrupted by Chaos. That's it. Lazy writing and blatant theft of another's IP.



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[2 of 5 Stars!]
Mindjammer: Children of Orion—the Venu Sourcebook
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Star Trek Adventures: Command Division supplement
by Christopher J. [Verified Purchaser] Date Added: 06/07/2018 09:43:47

Significantly better written and edited than the STA core rulebook, it provides an interesting overview of the backbone of Starfleet, and to a lesser degree the Federation as a whole. There is also a refreshing lack of flavor text, something which nearly cripples the core rulebook. The new command-centric talents are a welcome addition, and the command discipline is presented in a very comprehensive way with regard to how it plays off of the other disciplines. While the book doesn't patch the most egregious flaws of the core rulebook, it does a nice job of triaging many of them.

The only serious complaint I have about this book is the utter derth of starship pictures to accompany the 14 new ships. In a game where the ship is as important a "character" as the PCs, describing a bunch of ships with no visual reference seems rather absurd.

Fortunately, Google is our friend. Unusual Suspex at DeviantArt has a comprehensive catalogue for orthograpically-presented Starfleet ships for your reference. (https://unusualsuspex.deviantart.com/)



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[3 of 5 Stars!]
Star Trek Adventures: Command Division supplement
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Conan the Thief
by Megan R. [Featured Reviewer] Date Added: 06/05/2018 09:01:07

Conan himself was a thief: it's how he started out and he used the skills thus learned pretty much throughout his life. It's not surprising, then, that there's plenty of opportunities for light-fingered characters in this game. This book provides plenty of information and options for the ethically-challenged... and for the Game Masters who will shepherd them through their adventures.

Firstly, Chapter 1: Thief Characters expands on the information in the core rules, with additional material to help you create, improve and equip thief characters. The character creation process is run through with notes at each stage as to either the most appropriate choices you can make from the core rules or giving new options - so there is a new Caste - the Outlaw - with associated detail, new Archetypes and much more. Perhaps you'd like to be an assassin or a relic-hunter or a spy... the skills of a thief can be turned to all of these and more. And those skills are many and varied, as the Education section proves when it looks at the training that can be acquired by apprenticing to various types of thief (or just hanging around, seeing as a formal apprenticeship doesn't quite go with the territory). When it comes to War Stories, thieves may substitute tall tales of memorable heists instead. There are new talents, equipment and the tricks of using them and more to bring a thief character to life.

Next, Chapter 2: Gazetteer explores the highways, byways, and underbellies of the kingdoms of Zamora, Nemedia, Corinthia, and Brythunia: places where thievery thrives, indeed becomes almost an artform. History and background, maps, descriptions... all manner of information to provide a backdrop to your exploits. There are notable places to explore, gate guards to negotiate (or sneak) your way past, rumours to hear, and much more. Everything is detailed with an eye to its usefulness or interest to a thief, and it all makes interesting reading, and will probably spawn an adventure idea or two in the mind of a suitably-devious GM.

Whilst a well-informed thief might know at least his own hometown in the sort of detail described in the previous chapter, the rest of the book wanders into GM territory, with chapters on Events, Myth and Magic, and Encounters; which are all designed to provide 'building blocks' and background to help you create meaningful episodes in your party's lives. Events may be for individual thieves, or they may be city-wide or even kingdom-wide events in which the whole party is swept up. You can read about appropriate deities for thieves, and the legends and myths commonly told in thievish circles. The Ecounters chapter contains a vast array of people and monsters that can be met, fought, befriended or indeed robbed...

And there's more. Hither Came Conan recounts exploits from Conan's experience as a thief, and even provides a character sheet for the young Conan. Then Chapter 7: The Way of Thieves is replete with material to aid you in running a campaign based around thievery. Ideas galore including thieves' guilds and the fine art of thievery; and then there's a whole chapter on setting up and running heists... which as any film-watcher knows, make for the most entertaining of light-fingered exploits. Finally, there are three fully-developed legendary thieves, the people your PC thieves want to emulate. Weave them in as something aspirational.

This work really captures the essence of the early Conan books, when Conan was living by his wits and thieving his way across the land. It also makes for interesting and unusual role-play, plenty of excitement but relying on skill and knowledge and planning rather than brute force, yet there are opportunities for combat - especially when that heist goes wrong. Definitely worth adding to your bookshelf or hard drive.



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[5 of 5 Stars!]
Conan the Thief
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