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Earthdawn: The Age of Legend (English)
by Roger L. [Featured Reviewer] Date Added: 07/27/2016 03:00:32

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16/06/25/ersteindruck-earthdawn-the-age-of-legend/

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Earthdawn: The Age of Legend erscheint als eigenständiges englisches Regelwerk bei Vagrant Workshop. Dabei setzt es auf dem frei verfügbaren Regelleichtgewicht Freeform/Universal von Nathan Russell auf, das es um verschiedene Elemente des ursprünglichen Earthdawn-Regelwerks erweitert. Vagrant Workshop plant für 2017 die deutsche Fassung Earthdawn: Das Zeitalter der Legenden. Das klassische Earthdawn erscheint in seiner 4. Edition derzeit weiterhin bei Fasa Games und in deutscher Lizenz bei Ulisses Spiele.


Die Spielwelt


Auf wenigen Seiten wird der Hintergrund der Welt von Earthdawn knapp präsentiert. Durch den Anstieg des Magieniveaus war es den sogenannten Dämonen möglich, die Barriere zwischen Astralraum und physischer Welt zu durchdringen, so dass sich die Bewohner der beschriebenen Provinz Barsaive für Jahrhunderte in unterirdischen Kaers verstecken mussten. Nun ist diese Plage vorbei und man kehrt an die Oberfläche zurück. Das titelgebende Zeitalter der Legenden steht an, in dem die letzten Dämonen vertrieben werden.


Das Vorstellungskapitel geht aber kaum ins Detail. Die einzelnen Spezies der Namensgeber erhalten jeweils einen eigenen Absatz, das Konzept der beruflichen Disziplinen, in denen Charaktere ihre intuitiv magischen Fertigkeiten erlernen, wird nur knapp angesprochen. Auch zur Magie werden nur die wichtigsten Stichworte genannt: Der Leser erfährt etwas über die Bedeutung von Namen und magischen Mustern sowie den astralen Ebenen jenseits der physischen Welt oder Blutmagie. Magische Fäden, auch regeltechnisch ein Herzstück in der klassischen Fassung von Earthdawn, kommen nicht vor. Auch die Plage durch die Dämonen wird nur kurz zusammengefasst und nur ein kurzer Text mit allen wichtigen Orten und einer Übersichtskarte beschreibt die Lande der Provinz Barsaive. Leser, die mit Earthdawn: The Age of Legend zum ersten Mal in Kontakt mit diesem Hintergrund kommen, werden so zahlreiche Lücken selbst füllen müssen.


Stattdessen präsentiert das Regelwerk ein Beispielsetting im Kleinen: Das gesetzlose Dorf Spencer Hill in den Kaukaviabergen lockt Abenteurer wegen seiner alten Minen mit dem magischen Metall Orichalcum. Neben kurz umrissenen wichtigen Orten, wie den Tavernen oder einem Geisterfelsen, sind auch die wichtigsten Personen des Ortes knapp beschrieben.


Leser, die ihr Wissen um die Welt von Earthdawn vertiefen wollen, finden im Anhang einen ausführlichen Überblick aller bisherigen Publikationen. Diese sind sortiert nach der jeweiligen Edition und übersichtlich unterteilt in Regelwerke, Quellenmaterial und Abenteuer.


Die Regeln


Earthdawn: The Age of Legend übernimmt die narrativen Ansätze seiner Vorlage Freeform/Universal. Kernmechanismus ist dabei der sogenannte Beating-the-Odds-Wurf. Ist das Resultat einer Aktion unklar, so stellt der betreffende Spieler eine einfache Frage, die sich mit Ja oder Nein beantworten lassen muss; so etwa „Schaffe ich es, den Graben zu überspringen?“ oder „Kann ich den Trollkrieger einschüchtern?“ Anschließend würfelt er mit seinem Hauptwürfel, dessen Ergebnis die Antwort darauf bestimmt. Entscheidend ist neben der Höhe des Wurfs, ob das Ergebnis gerade oder ungerade ist:


6 Ja, und …


5 Nein, aber …


4 Ja …


3 Nein …


2 Ja, aber …


1 Nein, und …


Dem Spielleiter obliegt es allein, das Ergebnis eines Wurfs zu interpretieren und die Geschichte am Spieltisch entsprechend weiterzuspinnen. Er selbst stellt weder Fragen über einen Aktionsausgang, noch würfelt er.


Damit aber das Resultat einer riskanten Handlung nicht willkürlich von nur einem Würfel abhängt, können Spielleiter und Spieler Modifikatoren hinzufügen. Bonuswürfel erhält man beispielsweise, wenn man eine passende Fertigkeit (z. B. Springen oder Einschüchtern) vorweisen kann, ein passendes Talent (die Sonderfertigkeiten der Charaktere) einsetzt oder die Situation einfach günstig ist. Maluswürfel können durch die Kompetenz der Gegner, deren Fertigkeiten oder ungünstige Umstände vergeben werden.


Vor dem eigentlichen Würfelwurf werden die Bonus- und Maluswürfel gegeneinander aufgerechnet, sodass – wenn überhaupt – nur eine von diesen beiden Würfelarten übrigbleibt. Jedes Ergebnis von 5 oder 6 auf einem solchen Würfel zählt als ein [+] bzw. [-] und ändert das Ergebnis entsprechend:


Genau ein [+] erhöht ein ungerades zum nächsthöheren geraden Ergebnis, macht also aus einem „Nein“ ein „Ja“.
Genau ein [-] senkt ein gerades zum nächstniedrigeren ungeraden Ergebnis, macht also aus einem „Ja“ ein „Nein“.
Ein zweites [+] beziehungsweise [-] fügt dem Ergebnis ein weiteres „und …“ hinzu, weitere [+] und [-] bleiben ohne Effekt.


Das alles klingt furchtbar abstrakt, insbesondere der Wechsel ungerade/schlecht und gerade/gut wirkt beim ersten Lesen sehr unintuitiv. Ein Beispiel macht aber deutlich, dass die Abwicklung in der Praxis tatsächlich schnell vonstattengehen kann.


Feines Artwork ziert das Innenleben des Bandes
Feines Artwork ziert das Innenleben des Bandes
Der Windling-Dieb Fennigo versucht einem Händler die Geldbörse zu stibitzen. Als Dieb erhält er einen Bonuswürfel, einen weiteren durch seine unauffällige geringe Größe und einen dritten, weil sich der Händler im Trubel eines Marktplatzes aufhält. Der Spielleiter vergibt einen Maluswürfel, da der Händler in Begleitung eines aufmerksamen Leibwächters ist. Gegeneinander aufgerechnet verbleiben zwei Bonuswürfel, die Fennigos Spieler zusätzlich zum Hauptwürfel werfen darf.


Sein Ergebnis ist eine niederschmetternde 1 auf dem Hauptwürfel (Nein …) sowie eine 5 und eine 2 auf den Bonuswürfeln, also ein [+]. Dieses [+] macht aus der 1 eine 2, das endgültige Ergebnis lautet also „Ja, aber …“.


Bei ungünstigen Konditionen kann der Spielleiter als Konsequenz Zustände („Conditions“) und Wunden („Wounds“) vergeben. Charaktere halten mehrere davon aus, bei zukünftigen Proben können diese Effekte der Grund für Maluswürfel sein.


Zusätzlich verfügen Charaktere über Karmapunkte, mit denen sie ihre Chancen verbessern können. Für einen Karmapunkt erhält man einen Bonuswürfel, darf den gesamten Wurf neu würfeln oder aktiviert die Sondereffekte von Talenten, Zaubern oder legendären Gegenständen. Karma erhält der Spieler zurück für gutes Rollenspiel, eine freiwillige Wunde durch sogenannte Blutmagie vor einer Probe, oder indem sein Nachteil (dazu mehr bei der Charaktererschaffung) ausgespielt wird und ihm Ärger einbringt. Einmal pro Spieltag kann ein Charakter auch ein Karmaritual durchführen, das seinen gesamten Vorrat wieder auffüllt.


Talente sind besondere Fähigkeiten, die einem Charakter von seiner Disziplin verliehen werden können. So kann ein Tiermeister mit den Tieren sprechen, ein Schamane mit seiner Umgebung verschmelzen oder ein Bogenschütze die Reichweite seines Schusses erhöhen. Dabei wird unterschieden zwischen Aktionen („Actions“) und Unterstützung („Support“). Erstere sind eine Handlung für sich, die einen eigenen Beat-the-Odds-Wurf benötigen, letztere geben einfach nur einen Bonuswürfel für eine anstehende Probe.


Auch die magischen Kräfte von Zaubern bedürfen grundsätzlich eines Karmapunkts und einer Probe. Zudem kann man die Kraft einiger Sprüche erweitern: Ist die Wirkungsdauer oder der Wirkungsbereich nur mit einem X angegeben, so kann der Spieler diese erhöhen, indem er Karma einsetzt oder zusätzliche Runden zur Vorbereitung verstreichen lässt. So kann der feurige Drachenatem eines Elementaristen plötzlich alle Gegner in Sichtweite betreffen, oder die magischen Kiemen eines Schamanen verbleiben bis zum Ende einer Szene.


Die Regeln schlagen dabei einen guten Spagat zwischen schlanken, erzählerischen Regeln und konkreten Sonderfertigkeiten und Zaubern. Das Gefühl der Welt von Earthdawn wird dadurch gut transportiert; die Beschreibungen der Talente und Sprüche sind trotz ihres Umfangs schlicht genug gehalten, um dem narrativen Kernmechanismus aus Freeform/Universal nicht im Weg zu sein.


Charaktererschaffung


Der Bau einer eigenen Figur geht recht schnell vonstatten. Earthdawn: The Age of Legend unterscheidet vier Kreise, die die Erfahrung des Charakters wiederspiegeln, und man kann problemlos schon auf einem höheren Kreis anfangen. Am Anfang steht die Wahl des Konzepts, das die Spezies und die Disziplin bestimmt. Das Regelwerk bietet fünfzehn Berufungen, die in drei Obergruppen zusammengefasst sind: Krieger wie der Luftsegler oder Schwertmeister, Wanderer wie der Dieb oder der Waffenschmied, und Zauberer wie der Elementarist oder der Schamane.


Durch die Namensgeber-Spezies erhält der Charakter noch eine Bonuseigenschaft, wie den Echsenschwanz der T’skrang oder die Flügel der Windlinge. Die ausgewählte Disziplin bestimmt, welche der mannigfaltigen Sonderfertigkeiten, in Form von Talenten oder Zaubersprüchen, die Figur wählen kann.


Die nächsten beiden Schritte bestimmen frei formulierte Schlagworte und –sätze, auf deren Basis man im Spiel Bonuswürfel für Proben ergattern kann. Für die Motivation des Charakters muss der Spieler Antworten auf die vier Fragen „Woher kommst Du?“, „Was willst Du?“, „Was hält Dich auf?“ und „Was wirst Du tun?“ finden. Die Eigenschaften werden mit den vier Schlagworten Körper („Body“), Persönlichkeit („Personality“) sowie einem Vorteil („Edge“) und einem Nachteil („Flaw“) festgelegt.


Mit seinen Beziehungen („Relationships“) darf ein Spieler auch drei Figuren definieren, die die eigene Runde bereichern sollen und als Aufhänger für kommende Abenteuer dienen können: einen Freund, einen Feind und einen neutralen Kontakt.


Informationen werden übersichtlich und gut verständlich an den Mann gebracht
Informationen werden übersichtlich und gut verständlich an den Mann gebracht
Danach darf der Spieler für seinen Charakter eine bestimme Anzahl Talente abhängig vom Erfahrungskreis aus der entsprechenden umfangreichen Liste heraussuchen. Einen Teil davon darf er zudem als Disziplintalente kennzeichnen, die bei Einsatz in einer Probe einen automatischen Bonuswürfel vergeben. Statt eines Talents dürfen die magisch begabten Disziplinen je einen Zauberspruch aussuchen.


Dazu kann man, auch hier abhängig vom Erfahrungskreis, eine bestimmte Anzahl von Fertigkeiten bestimmen. Eine Fertigkeit muss dabei eine Kunstfertigkeit wie Tätowieren oder Poesie sein – durch sie beweist man anderen, dass man nicht von Dämonen besessen ist – die anderen sind frei wählbar. Eine genaue Auswahlliste gibt es nicht, hier kann ein Spieler frei entscheiden.


Mit langwierigen Ausrüstungslisten halt sich Earthdawn: The Age of Legend nicht auf, nur besondere Gegenstände sind einen Eintrag auf dem Charakterbogen wert. Tatsächlich verfügt sogar jede Figur zu Spielbeginn über einen legendären Gegenstand mit einer Vorgeschichte und einer selbst definierten Sondereigenschaft.


Zuletzt bestimmt man das Karma und die Anzahl der maximal verkraftbaren Wunden des Charakters. Während Ersteres nur vom Erfahrungskreis abhängt, kommt bei Letzterem auch die gewählte Disziplin ins Spiel. Krieger halten grundsätzlich am meisten aus, Zauberer am wenigsten.


Dank der narrativen Natur der Vorlage Freeform/Universal geht die Charaktererschaffung flott vonstatten. Ein Spieler muss sich vor allem Gedanken über das Konzept und die Eigenheiten seiner Figur machen. Nur die Einarbeitung in die Effekte der zahlreichen Talente und Zaubersprüche mag etwas länger dauern, bis ein Spieler eine für ihn zufriedenstellende Wahl getroffen hat.


Änderungen zu Freeform/Universal


Das originale Freeform/Universal (F/U), auf dem Earthdawn: The Age of Legend aufsetzt, ist bis auf wenige Ausnahmen identisch. Einige wesentliche Unterschiede fallen aber dennoch auf. In F/U wird bei einer Probe der gesamte Wurf inklusive Bonus- und Maluswürfeln betrachtet. Je nachdem, ob nach Gegenrechnung Boni oder Mali verbleiben, wird der beste bzw. schlechteste Würfel für das Ergebnis genommen; wegen des Wechsels gerade/ungerade für positive/negative Folgen muss dies nicht unbedingt der höchste/niedrigste sein. Ein kleiner Kommentar im Regelbuch begründet die Entscheidung bei Earthdawn: The Age of Legend nur Ergebnisse von 5 und 6 zu werten: Die Wahrscheinlichkeit, dass schon der erste Würfel das Endergebnis verändert, sinkt so von 25% auf etwa 10%, auch der Einfluss weiterer Würfel wird so zurückgeschraubt.


Während Earthdawn: The Age of Legend ausschließlich die Ergebnisleiter mit ihrem Wechsel von gerade/ungerade für Erfolg/Misserfolg verwendet, bietet F/U optional eine Leiter an, bei der die 1 das schlechteste und die 6 das beste Ergebnis darstellt, somit resultieren 1-3 in einem „Nein“ und 4‑6 in einem „Ja“.


Zudem kennt F/U nur Zustände („Conditions“) für den Fall, dass Charakteren ein Leid zustößt, während Earthdawn diese zusätzlich um Wunden („Wounds“) ergänzt. Die ausgiebig beschriebenen Talente und Zauber werden in F/U nur angedeutet, nur kurz wird dort die optionale Möglichkeit von Sonderfertigkeiten vorgeschlagen, die so funktionieren sollen.


Preis-/Leistungsverhältnis


Für 24,95 USD für die PDF-Fassung erhält der Käufer ein umfangreiches und vollständiges Regelwerk in sehr guter Aufmachung. Ähnlich umfassende Produkte auf DTRPG liegen etwa im selben Rahmen. Bei einem gedruckten Exemplar, das nur über DTRPGs Print-on-Demand-Service verfügbar ist, sollte man genau abwägen, auf welche Qualität man für den jeweiligen Preis wert legt.


Zum Erscheinen dieses Artikels ist das PDF von Earthdawn: The Age of Legend auf DTRPG aber auf einen Preis von 14,95 USD reduziert, auch die Kombination von PDF und Druckfassung ist entsprechend vergünstigt.


Erscheinungsbild


Earthdawn Age of Legend Cover 3DDie Optik von Earthdawn: The Age of Legend macht einen hervorragenden Eindruck. Statt der vorherrschenden rechteckigen Maße präsentiert sich dieses Regelwerk in einem ansehnlichen Quadratformat von 21,6 x 21,6 cm. Der Text ist zweispaltig gesetzt und mit großzügigen Überschriften versehen, sodass man sich bei der Lektüre gut zurechtfindet. Mehrere Anhänge vereinfachen zudem die Verwendung dieses Regelbandes: Auf einen Charakter- und Settingbogen folgt eine Liste aller bisherigen Earthdawn-Veröffentlichungen über alle Editionen, um den Hintergrund weiter vertiefen zu können. Eine Kurzfassung der Regeln fasst alle Mechanismen und Stichworte übersichtlich zusammen, enthält aber einige Details wie Zustände oder Wunden nicht. Ein ausführlicher Index schließt das Buch ab.


Der Band ist vollfarbig gehalten und enthält neben einem dezenten beigen Papierhintergrund auch schmückende Randornamente, die den Lesefluss nicht stören. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Illustrationen in einem mesoamerikanischen Stil gehalten sind, für die das Titelbild ein gutes Beispiel ist. So erhält die Welt von Earthdawn ein individuelles Aussehen, das dem Setting zusätzliches Flair verleiht.


Die PDF-Version des Regelbands besitzt nur rudimentäre Lesezeichen für jeden Kapitelbeginn. Dafür punktet die digitale Fassung mit ausgiebigen Verknüpfungen. Jeder einzelne Seitenverweis, sei es im Index oder im Fließtext, führt sofort auf die entsprechende Seite. Das würde ich mir so von mehr digitalen Rollenspielwerken wünschen. Die PDF-Version umfasst allerdings keine Ebenen, so dass man bei eigenem Druck einiges an Tinte verbrauchen wird.


Zum Glück gibt es aber auch die Möglichkeit Earthdawn: The Age of Legend in gedruckter Fassung zu erstehen. Diese bietet Vagrant Workshop nur noch über DriveThruRPGs Print-on-Demand-Service an, auch bei zukünftigen Produkten will man es so halten. Hier hat der Kunde die Wahl zwischen Soft- und Hardcover sowie Standard- und Normaldruck. Obwohl die Qualität des mir für diese Rezension vorliegenden Softcoverdrucks von der Schärfe und Farbe sehr gut ist, ist die Leuchtkraft der Farben beim verwendeten Standardpapier doch merklich stumpf. Ob man deswegen auf die kostspieligere Premiumversion umsteigen möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden.


Bonus/Downloadcontent


Auf der Internetseite von Vagrant Workshop zu Earthdawn: The Age of Legend werden neben einem kurzen Beispiel-PDF für einen Blick ins Buch sämtliche Bögen – Charakter, Setting, Gegenspieler und Vehikel – zum Download angeboten. Auch eine Zusammenfassung der Regeln ist dort zu finden.


Fazit


Earthdawn: The Age of Legend hält sein Versprechen, Abenteuer in der Provinz Barsaive mit einem zugänglichen und schnell erlernbaren Regelsystem zu erleben. Gerade für mich persönlich war das umständliche Würfelsystem des Originals stets ein Stolperstein, der hier gut umgangen wird. Dennoch sind typische Elemente, die Earthdawn auszeichnen, so etwa die Disziplinen und ihre magisch-intuitiven Fertigkeiten, ansprechend eingearbeitet.


Auch die optische Präsentation ist hervorragend, man merkt sofort, dass hier langjährige Liebhaber von Earthdawn am Werk waren. Nur ein Element bleibt auf der Strecke: Die faszinierende Hintergrundwelt dieses Spiels, die in meinen Augen seine größte Stärke ist, wird nur äußerst knapp angedeutet und kann dessen Faszination kaum vermitteln. Veteranen von Earthdawn sollten auf jeden Fall einen Blick auf The Age of Legend werfen; Neulingen in diesem Setting könnte sich aber dessen wahrer Reiz allein durch diese Lektüre womöglich nicht erschließen.


Grundlage dieses Ersteindrucks waren neben der Regellektüre auch mehrere Hangout-Runden zur Charaktererschaffung sowie ein zur Hälfte vollendetes Kurzszenario. Der Kernmechanismus soll in geplanten Sitzungen noch weiter ausgetestet werden, darauf wird ein separater ausführlicher Spielbericht folgen.



Rating:
[4 of 5 Stars!]
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Equinox Match System Guide (English)
by Customer Name Withheld [Verified Purchaser] Date Added: 07/15/2016 13:00:23

Full review here:https://whendropbearsattack.wordpress.com/20-
16/07/05/equinox-review/


Dropbear Approved



Rating:
[5 of 5 Stars!]
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FreeFATE (English)
by Michael J. [Verified Purchaser] Date Added: 06/12/2015 13:40:30

I liked this as a system. It is really well worked out, and explains everything extremely well. So much that you can learn it and understand it faster than FATE itself.
I would have rated it a five if it were not for the Noir (French for the black, depressing, "this universe is just a sick joke one must struggle through even though you can't win" school of film and thought).



Rating:
[4 of 5 Stars!]
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Equinox Match System Guide (English)
by João P. R. [Verified Purchaser] Date Added: 01/07/2015 17:48:05

The already advertised graphical incompleteness aside, I feel like the book could use a lot of tweaks to the formatting, distribution of the content, and clarity of the information it presents at certain points. It felt like I was jumping around a bit too much to understand certain concepts when going through character creation, where several of them are things that should have been clear THERE, and I can't really say I approve of that. The pdf could also really use some comprehensive bookmarks like the setting guide, so I hope those will be added in time.


That aside. I haven't digested all the nitty gritty details, but overall I really like the system. Some details I don't because they conflict with my preferences or personally add complications to otherwise smooth mechanics; but others I appreciate a lot. Qualification skills are a treat, as is the presence of a Scale mechanic (thanks for figuring that out to make life easier for us); the way regular skills are done I also like, and health tracks and combat are appropriate and simple enough to figure out. Matches are an interesting gimmick that I was originally fearful of, but they're actually interesting and they do add some depth to the rolls.


I may not feel /satisfied/ with the Equinox Match System book yet (that will come once it's actually completed and hopefully receives some touches reflecting my feedback), but I do think it was worth the money for what I'll make of it and what I already enjoy in it.



Rating:
[4 of 5 Stars!]
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Valley of Eternity (English)
by Roger L. [Featured Reviewer] Date Added: 05/24/2013 03:28:14

Im Indie-Spotlight für Mai steht das ursprüng­lich fin­ni­sche Pinguin-Rollenspiel Val­ley Of Eter­nity des Fin­nen Juhanna Pet­ter­son aus dem Jahre 2009. Es ist seit 2012 in Eng­lisch von Vagrant Work­shop erhältlich.
Pin­guine? Ja, Pin­guine! In die­sem Spiel geht es um die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Gesell­schaft, um Kämpfe gegen Raub­mö­wen und andere Tiere und um das nackte Über­le­ben in einer har­schen Umwelt.


Erschei­nungs­bild


Das Spiel ist als 92seitiges PDF oder als Prin­t­aus­gabe im Softcover-Format erhält­lich. Es ist voll-farbig und mit sehr schö­nen Illus­tra­tio­nen ver­se­hen. Grund­lage mei­ner Rezen­sion ist die PDF-Ausgabe.
Es gibt lei­der keine digi­ta­len Lese­zei­chen oder Ebe­nen, eine Voll­text­su­che ist aber mög­lich. Ein Index ist nicht vor­han­den. Die Schrift ist in dun­kel­blau auf hell­blauem Grund gehal­ten, was aber zumin­dest in der PDF-Version noch im les­ba­ren Rah­men liegt. Gene­rell ist das Werk eher künst­le­risch als prag­ma­tisch aufgezogen.


Die Spiel­welt


Die Spiel­welt ist das Sah­ne­häub­chen die­ses Rol­len­spiels. Sie ist in der Ant­ark­tis angesiedelt.
Das Leben eines Pin­gu­ins ist hart. Die höchste Prio­ri­tät ist der Nach­wuchs. Ein Pinguin-Ei kann kaum eine Sekunde unbe­auf­sich­tigt blei­ben und daher hat der nor­male Pin­guin keine Zeit für Heldentaten.
Daher spielt man in Val­ley Of Eter­nity Hel­den oder Anti-Pinguine. Hel­den sind sol­che Pin­guine, die sich nach ihrer Jugend­zeit gegen den Nach­wuchs ent­schie­den haben und nun von Gemein­schaft zu Gemein­schaft wan­dern und die­sen hel­fen. Anti-Pinguine haben den Ruf des Glet­schers gehört, haben sich von den Pin­gui­nen los­ge­sagt und sind in das Val­ley of Eter­nity gewan­dert. Diese Wesen haben anstatt eines schwar­zen Rückens nun einen wei­ßen Rücken und einen schwar­zen Bauch.


Das Spiel ist von Wes­tern­fil­men inspi­riert. Die Zukunft der Prot­ago­nis­ten ist düs­ter, sie sind Außen­sei­ter der Gesell­schaft. Eine innere Kraft treibt sie zu ihren Taten, aber sie sind keine gefei­er­ten Hel­den wie in tra­di­tio­nel­len Fantasy-Rollenspielen, son­dern ein­same Wanderer.


Sowohl Hel­den als auch Anti-Pinguine ver­fü­gen über Spe­zi­al­fä­hig­kei­ten, die ähn­lich Super­kräf­ten aus­ge­stal­tet sind. Hel­den haben Phi­lo­so­phi­sche Kräfte, Anti-Pinguine haben Gaben des Glet­schers.
Ins­ge­samt hat man die Aus­wahl aus sechs ver­schie­de­nen Pin­guin­ras­sen: Emperor Pen­guin, King Pen­guin, Head­less Baron (Bas­tarde der Emperor und King Pin­guine), Royal Pen­guin, Ade­lie Pen­guin oder Rockhop­per Pen­guin. Jede Rasse ver­fügt über einen unter­schied­li­chen Bonus.
Neben den ver­schie­de­nen Pin­guin­ge­mein­den wer­den im Regel­werk auch die Ört­lich­kei­ten der Anti-Pinguine vor­ge­stellt, z.B. das namens­ge­bende Tal der Ewig­keit (Val­ley Of Eter­nity). Ins­ge­samt schafft es der Autor, die Spiel­welt stim­mig darzustellen.
Die Kälte und Ein­sam­keit der Ant­ark­tis, aber auch die Selt­sam­kei­ten des Glet­schers und der Anti-Pinguine geben dem Leser hin­rei­chend Inspi­ra­tion für eigene Aben­teuer. Inter­es­sant fand ich auch das Kas­ten­sys­tem in der Pin­guin­ge­sell­schaft: Emperor Pen­gu­ins ste­hen ganz oben in der Hack­ord­nung, Rockhop­per ste­hen ganz unten und sehen die Welt daher auch etwas fatalistischer.
Der Autor emp­fiehlt zum Stim­mungs­auf­bau das Spiel drau­ßen im Kal­ten zu spie­len, sich farb­lich pas­send schwarz-weiß anzu­zie­hen, Fisch­ge­richte und Eis zu essen u.ä..


Die Regeln


Das Spiel ver­wen­det zwei Arten von Pro­ben. Zum einen gibt es Attri­buts­pro­ben (mehr zu den Attri­bu­ten unten). Es wird ein Wür­fel­pool­sys­tem aus sechs­sei­ti­gen Wür­feln benutzt. Eine 5 und 6 zäh­len dabei als Erfolg. Zum ande­ren kommt eine noch ein­fa­chere Wür­fel­me­cha­nik zum Tra­gen: man wür­felt einen W6 und addiert dann seine rele­van­ten Boni etc. Dies ist z.B. beim Scha­dens­wurf der Fall.
Der Kampf fin­det in Run­den statt. Initia­tive wird über einen W6 + Agi­lity Bonus bestimmt.
Für einen Angriff nimmt man sei­nen Agi­lity-Wür­fel­pool und muss gleich oder mehr Erfolge als die Ver­tei­di­gung (Defense) des Geg­ners erzie­len. Scha­den wird per W6 + Strength–Bonus bestimmt.
Des Wei­te­ren kann der fin­dige Spie­ler noch diverse Stunts ein­set­zen oder seine Spe­zi­al­kräfte ein­set­zen. Diese funk­tio­nie­ren meist auf Sicht und wer­den detail­liert im Kapi­tel über Spe­zi­al­kräfte beschrieben.
Es gibt noch Regeln für Phi­lo­so­phi­cal Attacks (so etwas wie psy­chi­sche Angriffe), Tod, Hei­lung, Flucht und Ver­fol­gen, Jagen, Rei­sen über den Glet­scher, Dem­ago­gie und Unterwasser.
Ins­ge­samt sind die Regeln zweck­dien­lich und ein­fach. Das Spiel lehnt in Rich­tung regel­arme Sys­teme und ist eher nar­ra­tiv aus­ge­stal­tet. Lei­der sind einige Regel­teile teil­weise schwam­mig for­mu­liert. Ins­be­son­dere bei den Boni ist nicht klar, ob ein +1 einen sim­plen Bonus oder einen Zusatz­wür­fel geben soll.
Die Ras­sen­boni und die Super­kräfte sind nicht aus­ba­lan­ciert, einige Optio­nen sind ein­deu­tig stär­ker als andere.
Das Regel­sys­tem ist nichts Beson­de­res, aber es funk­tio­niert. Es ist schnell und ein­fach zu erlernen.


Cha­rak­ter­er­schaf­fung


Die Cha­rak­ter­er­schaf­fung erfolgt in fünf Schritten.
Zunächst sollte man sich eine Cha­rak­te­r­idee suchen und sich dabei über­le­gen, ob man einen Pin­guin­hel­den oder einen Anti-Pinguin spie­len möchte. Man sollte seine Moti­va­tion beden­ken, ins­be­son­dere, wenn man einen Anti-Pinguin spielt.
Danach ver­teilt man zwölf Punkt auf vier Attribute:
Agi­lity: Schnel­lig­keit, wird auch für Angriffe benutzt
Strength: Stärke ist u.a. für Scha­den wichtig
Phi­lo­so­phy: Phi­lo­so­phie braucht man für die Super­kräfte (Phi­lo­so­phi­cal Powers). Anti-Pinguine haben an statt­des­sen das Attri­but The Soul Of The Glacier.
Sur­vi­val: Über­le­ben, braucht man z.B. auch um Fal­len zu legen oder jeman­den über den Glet­scher zu verfolgen
Aus die­sen Grun­dat­tri­bu­ten bil­det man noch abge­lei­tete Attri­bute: Defense (Ver­tei­di­gung), Will­power (Wil­lens­kraft), Warmth (Wärme, gilt hier als Lebens­kraft) und Fat (Fett ist so etwas wie Mana für die Super­kräfte und man braucht es für Heilung).
Im drit­ten Schritt wählt man seine Kräfte aus. Ins­ge­samt hat man einen Pool von fünf Punk­ten zur Verfügung.
Das Buch wid­met den Phi­lo­so­phi­cal Powers und Gifts Of The Gla­cier ein gan­zes Kapitel.
Jede Kraft hat bestimmte Kos­ten­punkte von 1 bis 5, wobei die güns­ti­ge­ren Kräfte ten­den­zi­ell natür­lich schwä­cher sind.
Die Aus­wahl kann man grob in drei Kate­go­rien fas­sen: Gedan­ken­kräfte wie Con­fu­sion, Kampf­kräfte wie Shar­pe­ned Beak und rest­li­che Fähig­kei­ten, die ver­schie­den Vor­teile bie­ten. Bei­spiels­weise erlaubt es die Fähig­keit One Of Many, dass man aus­sieht, wie jeder andere und sich so unbe­merkt unter die Mas­sen mischen kann. Navi­ga­tion gibt einem Pin­guin einen unfehl­ba­ren Ortssinn.
Jeder Cha­rak­ter darf sich Equip­ment aus­su­chen. Pin­guine hand­ha­ben Speere, Mes­ser, Schlin­gen und andere Waf­fen. Im Laufe des Spiels kann man auch Rüs­tung erwer­ben. Eiserne Rüs­tung wird z.B. aus den Hin­ter­las­sen­schaf­ten der Men­schen hergestellt.
Zum Schluss muss man noch sei­nen Ras­sen­bo­nus in den Bogen ein­tra­gen. Einige Ras­sen bekom­men Boni auf Attri­bute, andere dür­fen sich neue Fähig­kei­ten aus­su­chen etc.
Das Spiel bie­tet keine Mög­lich­kei­ten zum Cha­rak­ter­auf­stieg. Das Power­le­vel ist daher festgelegt.
Die Cha­rak­te­r­er­stel­lung ist ein­fa­che und gewohnte Kost für Rol­len­spie­ler. Das Aus­su­chen der Spe­zi­al­fä­hig­kei­ten macht Spaß. Lei­der sind sowohl Ras­sen­boni als auch Spe­zi­al­kräfte nicht ver­nünf­tig balan­ciert. Einige Optio­nen sind viel stär­ker als andere oder las­sen sich sinn­vol­ler einsetzen.


Spiel­bar­keit aus Spielleitersicht


Der Spiel­lei­ter muss sich lei­der eini­ges zurecht­bie­gen. Die Attri­bute sind nicht klas­sisch und so fehlte mir bei einem Spiel­test ins­be­son­dere die Mög­lich­keit, eine Wahr­neh­mungs­probe abzu­le­gen. Kei­nes der Attri­bute passte da so recht. Auf die­sen Fall geht das Regel­werk auch nicht ein, ich weiß daher nicht, ob es erklär­tes Design­ziel war, sol­che Pro­ben nicht im Spiel zu haben, oder ob es vom Autor über­se­hen wurde.
Man sollte beach­ten, dass das Sys­tem sehr töd­lich ist und die Geg­ner daher dem­ent­spre­chend gestal­ten. Regeln für Mooks gibt es nicht.
Ansons­ten wird dem Spiel­lei­ter in dem Kapi­tel namens Gamemaster’s Guide Hil­fe­stel­lung gege­ben. Die Anre­gun­gen sind spe­zi­ell auf das Regel­werk und das Spie­len in der Ant­ark­tis zuge­schnit­ten. Sie rich­ten sich an erfah­rene Spiel­lei­ter. Ich sehe das als posi­tiv, da davon aus­zu­ge­hen ist, dass man schon mal ein Rol­len­spiel gespielt hat, wenn man die­ses Buch in den Hän­den hält.
Des Wei­te­ren sind in dem Buch zwei Aben­teuer ent­hal­ten, die die Beson­der­heit die­ses Set­tings beto­nen und den Ein­stieg somit erleichtern.


Spiel­bar­keit aus Spielersicht


Das Regel­sys­tem legt dem Spie­ler keine Steine in den Weg. Das Sys­tem ist ein­fach und inner­halb eini­ger Minu­ten zu ver­ste­hen. Es eig­net sich daher gut für One Shots.
Die Cha­rak­te­r­er­stel­lung bie­tet dem Spie­ler genü­gend Mög­lich­kei­ten, sei­nen Cha­rak­ter zu indi­vi­dua­li­sie­ren, der Crunch ist jedoch über­schau­bar. Im Kampf bie­ten Spe­zi­al­ta­lente und Stunts einige tak­ti­sche Optionen.


Preis-/Leistungsverhältnis


Für den gefor­der­ten Preis bekommt man ein gra­phisch wun­der­schö­nes Werk mit einem außer­ge­wöhn­li­chen Set­ting. Dass das PDF nicht digi­tal auf­be­rei­tet wurde, ent­spricht aller­dings nicht dem der­zei­ti­gen Stan­dard in der Bran­che. Den­noch lohnenswert!
Auch den Preis für die Prin­t­aus­gabe finde ich ange­mes­sen, falls keine gro­ben Schnit­zer bei der Druck– oder Papier­qua­li­tät vorliegen.


Fazit


Val­ley of Eter­nity ist ein emp­feh­lens­wer­tes Werk aus der Indie-Szene, wel­ches die Spie­ler in die Welt der Pin­guine in die Ant­ark­tis ent­führt. Das Regel­sys­tem ist funk­tio­nal mit eini­gen Schwä­chen, aber die Auf­ma­chung und das stim­mige und ein­zig­ar­tige Set­ting heben das Sys­tem aus der Masse der Rol­len­spiele hervor.
Wer etwas Abwechs­lung vom Fantasy-Einheitsbrei sucht, ist hier gut aufgehoben.



Rating:
[4 of 5 Stars!]
Valley of Eternity (English)
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Itras By (English)
by Edward J. [Verified Purchaser] Date Added: 05/18/2013 12:05:55

When I first discovered indie RPGs after many years thinking GURPS was the epitome of gaming, I thought simply opening up the GM role to the rest of the table, asking the other players "I don't know, what IS behind that door?", would make an awesome play experience. It didn't work very well! But with Itras By, I've finally found that experience: it's a game where volleying ideas back and forth between GM and character-players is fun, functional, and utterly central.


Itras By is founded on the principles of improv theater. "Don't block," that is, never stifle another player's fun by rejecting their ideas or refusing to participate in their stories. Instead, use what they give you, and build and add your own spin and suggestions. It brings about a delightful, smooth flow of play with a lot of kibbitzing and laughter.


The setting, an anything-is-possible surrealistic city where elements of weird urban fantasy (like China Miéville or Neil Gaiman), crime noir, and mythic fable blend, supports this freewheeling creative energy. No suggestion is totally implausible. And the minimalist mechanics, involving card draws that provide task-resolution with a jolt of improv inspiration ("Yes, you succeed, but a tiny detail goes wrong...") or inject surreal elements that take scenes in new directions ("play this scene on the B-side of Itras By, where everything is opposite"), work perfectly to keep things moving in new and exciting directions.


The editing is not perfect; you will need to inure yourself to strange turns of phrase and blatant typos, especially on the official cards. But these minor blemishes are not enough to take off the product's 5-star rating for me. This is rapidly becoming one of my all-time favorite games!



Rating:
[5 of 5 Stars!]
Itras By (English)
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Itras By (English)
by Georg M. [Verified Purchaser] Date Added: 02/22/2013 09:35:42

A beautiful book, and a very dreamy setting as well. Get it, if only to impress fellow gamers with a charming alternative to more crunchy games. Itras By values the creative freedom of its players and shares many great hints for those interested to improve their repertoire.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
Itras By (English)
by Judd G. [Verified Purchaser] Date Added: 01/13/2013 09:42:22

"Itras By" is evocative and surreal while still providing a framework to keep the group on the same page regarding the setting. An innovative idea in the game codifies the "make it your own" concept of setting design by assigning the group an exercise (one of four) to remove several paragraphs in the setting chapter from existence, as desired. Other exercises encouraging customizing the game via the addition of new pages and notes to the "official" setting material (and therefore canonizing it). An aside - these exercises make explicit "rules" that should be implicit in all games, and the group may strike or add rules or setting equally.


Game advice is provided for players new to the ideas of the early surrealism movement in art. Clear explanations and examples of how to make play surreal without making it meaningless and absurdist is provided.


The artwork and layout of the book is gorgeous and clean. Images bring the setting to life and also give examples of the dreamlike elements that appear in the game's setting. The layout and page elements have a feel of the 1920's art-books in which surrealism found its first home. Clear fonts without being drab and boring. Some pages might eat toner when printing, but the number of pages like this with game material is small.


The setting is creepy, majestic, and presents scenario ideas on each page. The rules are simple and clear, and focus on narrative control. Fans of "Over the Edge" will be impressed by this game, in both rules and setting. I highly recommend it.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
Itras By (English)
by Michael S. S. [Verified Purchaser] Date Added: 12/08/2012 16:04:31

Itras by has the most unique setting I've encountered in RPGs. Not only is it a great game in itself, but there are lots of great advice for any RPG here. The layout and artwork is even better in this edition.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
FreeFATE (English)
by Jens A. [Verified Purchaser] Date Added: 11/09/2012 12:33:07

This is a lightly-revised and reformatted version of the Free FATE rules by R Grant Erswell, which have been floating around for a few years — you can get the core at htt-
p://www.ukroleplayers.com/downloads/free-fate/
and the magic system supplement at http://www.ukroleplayers.com/downloads/free-fate-magic/a>.


The layout is improved over the originals (which were just vanilla Word documents with minimal formatting.) It's still pretty minimalist, but more readable and attractive, and they've added a TOC, index and character sheet. There's no artwork, but it's not really missed since this is a pure ruleset with no setting.


I haven't had a chance to compare the content, but for the most part it looks identical to the two original documents mixed together. Free FATE itself is a nice stripped-down version of the rules from Spirit Of The Century, sort of a reverse-engineered SRD of it. As such, it's well suited to pulp style games, as depicted in the running examples throughout the book. The magic system makes it more feasible to run fantasy, although it's probably still best suited to urban fantasy since there is no built-in support for the tropes of heroic fantasy or sword-and-sorcery (fantasy races, medieval weaponry, monsters, etc.) Of course there's nothing stopping you from making up your own.


At its current (introductory?) price-point of $0.00 this is a nice product, and I think Vagrant have done a good job of polishing the original work. I do have serious issues with the list price of $9.99 — that's a heck of a lot to charge for a digital-only book with minimal layout and no artwork, where they didn't even write the text themselves. Its starting to smell like exploitation, unless they're planning to give Mr. Erswell a fraction of the proceeds.


Personally, my recommendation is that this is a no-brainer as a free download, but when they raise the price you're better off downloading the original free document (see the links above) and making do with it until Evil Hat releases the long-promised FATE Core book in early 2013(?)



Rating:
[3 of 5 Stars!]
FreeFATE (English)
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Publisher Reply:
Thanks for the review, Jens! The crossed-out list price is there because of the print version (not available at the time of writing, but coming very soon). The PDF will always stay free, just like the german version at www.freefate.de. The reason we have published this book is mainly because we did a german version, by the way. We felt that we had to give the original a similar treatment, even if it was a couple years old already.
BARBAREN! (English)
by Kristopher R. [Verified Purchaser] Date Added: 08/25/2012 20:35:19

This is an excellent Comedy Game. I found it fun for both GM and PLAYERS. I suggest this game for anyone who wants a laugh.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
BARBAREN! (English)
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Gamemastering (English)
by William W. [Featured Reviewer] Date Added: 02/23/2012 09:01:16

Gamemastering: Preparing and Running Storytelling and Roleplaying Games is a 162-page manual that addresses the subject in six sections: A Gamemaster's Tasks, The Role-Playing Group, Mastering a Gaming Session, Preparation, Adventure Themes, and Further Gaming Techniques.


The first thing I noticed about this book was the format – rather than looking like your typical RPG book, the use of color, graphics and subject icons on the cover and interior make this book look like it could easily share a shelf with “how-to” books such as the popular “X For Dummies” series. While it definitely gives the book a professional look, I can't really say if this would lend any appeal to the target audience, who can be notoriously fickle about such things, and easily turned off by such a mainstreaming of their hobby. I didn't encounter much of a problem with it during my own read-through.


The advice is solid and useful, and runs the spectrum from common-sense tips that only the beginners would find useful to common-sense tips that even the veterans never considered. Much of this advice can be found in other places, but the “For Dummies” style of the book invites a somewhat different approach to the material – for example, there are “Exercises,” or thought experiments at the end of sections to inspire the reader to consider how they would handle certain situations


The book outlines the tasks of the gamemaster and his relationship with the players, the different types of players (power gamers, storytellers, etc.), suggestions on dealing with problem players and resolving personality conflicts and conflicting player desires, as well as preparation and story structure. It is the latter two of these that I found the most useful, particularly the suggestions for using Mind Maps and Conflict Webs to structure and organize stories.


The book is wrapped up with an appendix that includes Georges Politi's list of 36 dramatic situations (with possible RPG applications added to each) and possible solutions to the exercises presented throughout the book.


Gamemastering is an excellent collection of GM advice compiled in a familiar format – but one that I hope won't turn too many gamemasters away, because the content is solid and very useful.



Rating:
[4 of 5 Stars!]
Gamemastering (English)
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Western City (English)
by Nathan R. [Featured Reviewer] Date Added: 02/22/2010 00:05:11

This is a really well put together game with great production values. The rules are interesting, with everyone given the opportunity to guide the game and play a cool western character. All the classic tropes of westerns are here and there is an entertaining "bidding" mechanic that both feels right for the theme and makes the GM-less nature of the game very workable. Each game session is broken into a "Dawn, Day and Night" sequence that frames the story and helps to create scenarios that feel a bit like real stories. Very entertaining and a refreshing change from more "mainstream" RPG's.



Rating:
[4 of 5 Stars!]
Western City (English)
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